
Familienaufstellung Tagesworkshop
Differenzierung & Nutzen unserer Familienaufstellung auf einen Blick:
- Sichtbarmachen und klären:
Konflikte mit Eltern und Partner, Selbstaufopferung, Alkoholismus, Angst vor Nähe, Angst vor Beziehungen, Krankheitssymptome etc. können die Folge von Verstrickungen im Familiensystem sein, von denen die Betroffenen gar keine Ahnung haben. - Verstehen und lösen:
Die systemische Familienaufstellung ist ein verblüffend einfaches und faszinierendes Hilfsmittel, um diesen Themen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen. - Familienaufstellungen ermöglichen Veränderungen:
Entwicklung neuer Lebensperspektiven, mehr Zufriedenheit und Lebensfreude, Klärung der eigenen Rolle im System von Familie und Beruf, körperliche und seelische Gesundheit, sowie erfüllende Beziehungen werden tief greifend unterstützt. - Eine professionelle Aufstellungsleitung bietet Ihnen sensible und wertschätzende Begleitung in einem geschützten Rahmen. Es besteht Schweigepflicht!
- Wie funktioniert eine Familienaufstellung:
» alle Details zum Ablauf einer Familienaufstellung - Zur Preisübersicht:
» Infos zu Ihrer Investition bitte hier klicken! - Zur Terminübersicht:
» Zur Terminübersicht bitte hier klicken! - Veranstaltung im Nexus Seminarzentrum:
NH Hotel Hirschberg/Heidelberg,
Brandenburger Straße 30,
69493 Hirschberg. - Ihre Anfahrt zum Tagesworkshop Familienaufstellung:
» Klicken Sie hier für Ihre Reiseroute nach Hirschberg
» Seminarbeschreibung Familienaufstellung als Download zum ausdrucken (40 KB)!
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Mehr Details zum Tagesworkshop Familienaufstellung:
Aufstellungen eröffnen uns einen vollkommen neuen Blick auf unser eigenes System. Sie schaffen neue Perspektiven.
- Wollen Sie endlich Ihre Rolle klären und kraftvoll leben?
- Stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung und suchen dringend Antworten?
- Sie befinden sich in dauerhaften familiären Schwierigkeiten?
- Ihre Beziehungen wollen trotz aller Liebe nicht gelingen?
- Sie leben alleine, wünschen sich aber eine Partnerschaft?
- Sie leiden an immer wiederkehrenden Problemen oder hartnäckigen Symptomen?
- Sie benötigen in einer persönlichen Situation mehr Klarheit?
- Sie wollen Ihren richtigen Platz einnehmen und familiäre Verstrickungen auflösen?
- Sie wollen die Hintergründe immer wiederkehrender Konflikte verstehen und verändern?
- Sie wollen Eigenständigkeit und Autonomie gewinnen?
Hier kann eine Familienaufstellung Klarheit bringen und hilfreich sein.
Manchmal gibt es Schwierigkeiten innerhalb der Familie oder der Beziehung.
Trotz intensiver Bemühungen zeigt sich scheinbar keine Lösung:
- Bei plötzlichem Arbeitsplatzverlust.
- Bei einer überraschenden Trennung vom Partner.
- Wenn trotz harter Arbeit der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt.
- Bei Konflikten mit Kindern, Geschwistern, Eltern, Ex-Partnern.
- Wenn permanente Differenzen mit Geschäftspartnern und Kollegen auftreten.
- Bei unverhofft auftretenden Krankheitssymptomen und chronische Erkrankungen.
- Bei ständig wiederkehrenden Situationen, denen Sie sich nicht gewachsen fühlt.
- Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen und dringend Antworten suchen.
- Sie alleine leben, sich aber eine Partnerschaft wünschen.
Das erste und auch wichtigste Bezugssystem ist unsere Ursprungsfamilie. Beeinträchtigende Auswirkungen auf alle Familienmitglieder haben zum Beispiel:
- Selbstaufopferung.
- Angst vor Nähe.
- Alkoholismus.
- Angst vor Beziehungen.
- Ein belastetes Verhältnis zu den Eltern.
- Schwerwiegende schicksalhafte Ereignisse.
- Verschwiegene Geschwister.
- Ausgeschlossene Familienmitglieder.
- Ungeklärte, vergangene Partnerschaften.
- Tot geborene und abgetriebene Kinder.
Solche Dynamiken sind uns oft nur zum Teil bewusst. Die Vorkommnisse und Konditionierungen aus unserer Ursprungsfamilie wirken immer prägend auf unser gesamtes Leben. Mit unserer Geburt sind wir Teil
- unserer Familien,
- unserer Ahnenreihen,
- und vielen weiteren Beziehungssystemen.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Wie funktioniert eine Familienaufstellung?
In einer Aufstellung wird eine Problemstellung durch sog. Protagonisten (Stellvertreter) repräsentiert. Die betroffene Person stellt mit den Protagonisten ihr inneres Bild auf. Jeder ausgewählte Stellvertreter verleiht allen Elementen seine Stimme, seine Körperempfindungen und seine Gefühlswahrnehmung.
Die Aufstellungsleitung befragt dann alle Stellvertreter nach deren Zuständen.
So werden die sich zeigenden Dynamiken zum Ausdruck gebracht. Die Wahrnehmungen auf körperlicher Ebene und der Gefühlsebene werden in Beziehung zu dem eigenen System aufgestellt.
Zum Beispiel:
- Die Herkunftsfamilie.
- Die Gegenwartsfamilie.
- Einschränkende Verhaltensmuster.
- Die Partnerschaft.
- Geschwister.
- Parallelen aus der Familiengeschichte.
- Bestandteile des sozialen oder räumlichen Umfelds.
- Berufssituationen.
- Geschäftspartner.
- Krankheiten und deren Symptome.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Der Rahmen einer Familienaufstellung:
Es können die unterschiedlichsten Anliegen aufgestellt werden und noch viele weitere mögliche Elemente. Offene Lebensfragen, gesundheitliche oder zwischenmenschliche Probleme, Entscheidungsschwierigkeiten, emotionale oder andere aktuelle oder chronische Konflikte.
Jede Aufstellung findet immer in einem für Sie geschützten Rahmen statt. In intensiven Gruppenprozessen werden neue Perspektiven und Lösungen möglich.
Alle Teilnehmer profitieren von einer Aufstellungen. Ob als Stellvertreter (Protagonist) oder auch aus der Beobachterperspektive. Das aktive Aufstellungsfeld wirkt auf alle.
Der wertschätzende, respektvolle und sensible Umgang aller Teilnehmer ist dabei Grundvoraussetzung. Alle Geschehnisse bleiben unkommentiert und frei von Bewertung. Es besteht Schweigepflicht!
Wenn Sie eine persönliche Nachbetreuung wünschen, biete ich Ihnen gerne weitere Termine an.
Eine Familienaufstellung kann auch in » Einzelarbeit und als
» Intensiv-Selbsterfahrungswochenende durchgeführt werden.
Ort Tagesworkshop Familienaufstellung:
NH Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Straße 30
69493 Hirschberg
Ihre Investition für eine Familienaufstellung im Tagesworkshop:
» Infos zu Preisen bitte hier klicken!
» Zur Terminübersicht bitte hier klicken!
So finden Sie unser Seminarzentrum in Hirschberg, in der Nähe von Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen:
Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar. Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Wiesbaden, Hannover, Mainz, Koblenz, Trier, Darmstadt, Heilbronn, Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).
In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen.
In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Sie möchten nie wieder etwas verpassen und automatisch über die neusten Veranstaltungen und Termine informiert werden?
Dann können jetzt einfach hier » unseren Newsletter abonnieren
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Weiterführende Angebote Familienaufstellung Tagesworkshop
für Interessenten aus Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, dem Saarland, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Bremen, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, der Schweiz, Österreich und Luxemburg.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Systemaufstellung
Eine Systemaufstellung ist eine Übung innerhalb einer in Seminarform angebotenen Veranstaltung und der Oberbegriff für verschiedene Aufstellungsformate, von denen die Familienaufstellung die bekannteste ist.
Allen Aufstellungsformaten gemeinsam ist die Vorgehensweise, dass Personen als sogenannte Stellvertreter eine Benennung – (im Sinne von „Vertreter für …“) – erhalten, im Raum positioniert werden und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt werden.
Ein Kernpunkt des methodischen Vorgehens bei der Durchführung von Systemaufstellungen ist es, insbesondere solche Systemdynamiken durch die Aufstellungsmethode zu betrachten, die durch logisch-rationale Erwägungen i.a. weniger effektiv erfahrbar gemacht werden können.
Zielsetzungen können dabei auch allgemeine Klärungsanliegen oder Fragen zum Management und Selbstmanagement innerhalb sozialer Systeme (z. B. bei Fragen aus dem beruflichen Kontext) wie z. B. bei Organisationsaufstellungen oder Strukturaufstellungen sein.
Bei Drehbuchaufstellungen wird z. B. die Publikumswirksamkeit oder auch Stimmigkeit literarischer Werke durch den jeweiligen Autor erörtert bzw. hinterfragt.
Bei allen Systemaufstellungen wird davon ausgegangen, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen bzw. Dynamiken des realen Systems nahe kommen und so eine Hilfe für Entscheider darstellen.
Aufstellungsformate
* Familienaufstellung
o Aufstellung des sog. Herkunftssystems
o Aufstellung des sog. Gegenwartssystems
* Organisationsaufstellungen,
z. B. o Teamaufstellung
o juristische Aufstellung
o politische Aufstellungen
o Managementaufstellung
o Projektaufstellung
* Strukturaufstellungen,
z. B. o Problemaufstellung
o Zielannäherungsaufstellung
o Entscheidungsaufstellung,
z. B. Tetralemmaaufstellung (Tetra = 4; bekannter: Dilemma)
o Aufstellung innerer Dispositionen,
z. B. Aufstellung des inneren Teams,
Ich-und-Selbstaufstellung
o Glaubenssatzaufstellung,
Glaubenspolaritätenaufstellung
o Aufstellungen mit speziellen Themenschwerpunkten wie: Umgang mit bzw. Beziehung zum Geld, Erfolg oder Zeitmanagement
o Aufstellung mit bzw. nach sprachlicher Oberflächenanalyse
* experimentelle und Archetypaufstellungen, z. B.
o Drehbuchaufstellungen (für Autoren) Ablauf
Vorbesprechung und Formatwahl
Vor Beginn einer Aufstellung wird die Person, die um eine Aufstellung zu einem bestimmten Klärungsanliegen gebeten hat, vom Seminarleiter (im Beisein der anderen Teilnehmer) zum Anliegen interviewt.
Zweck dieses Interviews ist es, das zum Anliegen gehörende System (Organisation, Personengruppe, Ziele, Problematiken etc.) und Systemgrenzen in Erfahrung zu bringen, damit der Seminarleiter aus den Schilderungen die Anzahl und Auswahl der für die Systemaufstellung erforderlichen Vertreterbezeichnungen festlegen kann.
Nach dem Eingangsinterview wählt der Seminarleiter ein Format für die Aufstellung.
Das Format kann im Allgemeinen eine Organisationsaufstellung oder Familienaufstellung und im Speziellen eine der Strukturaufstellungsformate sein.
Das Ensemble bzw. die Auswahl der Vertreterbenennungen einer Aufstellung und bei Strukturaufstellungen ggf. auch Standards in der Vorgehensweise wird als Aufstellungsformat bezeichnet.
Die Formatwahl und Durchführung einer Aufstellung sei (zur besseren Veranschaulichung) am Beispiel einer Organisationsaufstellung verdeutlicht. Angenommen ein Unternehmen habe eine schwierige Kundenbeziehung zu einem bestimmten einzelnen Kunden, ohne dass die Ursache dafür – abgesehen von sich immer wiederholenden, offenbar grundlosen Reklamationen oder Beanstandungen – ersichtlich oder rational erklärbar wäre.
Im Eingangsinterview wird vom Seminarleiter geklärt, welche Personen, Abteilungen, Produkte oder Dienstleistungen in Beziehung zu diesem Kunden bzw. Klärungsanliegen stehen.
Für jedes Element dieses Systems (z. B. Kunde, Vertriebsbeauftragter, Produkt, Produktionsleiter, Unternehmensleitung) wird ein Vertreter aus den anwesenden Teilnehmern gewählt.
Aufstellen
Der Klient wählt für jede Vertreterposition einen Seminarteilnehmer aus.
Jeder Teilnehmer, der sich für diese Aufstellung hat auswählen lassen, vertritt (daher der Name Vertreter) einen der oben aufgeführten Systemteilnehmer.
Der Teilnehmer, der das Klärungsanliegen hat, stellt die gewählten Vertreter wortlos d. h. ohne Kommentierung und gesammelt (d. h. aufmerksam bzw. achtsam) im Raum auf. Die Freiheitsgrade für die Positionierung sind dabei Ort und die Blickrichtung.
Befragung und Interventionen
Die gewählten Vertreter, die keinerlei Vorkenntnisse über das reale System (in dem sie nun eine Vertreterrolle innehaben) haben, werden nach einer kurzen Phase der Einfindung nach Veränderungen ihrer Wahrnehmung befragt.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Systemaufstellung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Familienaufstellung
Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung, Teamaufstellung und Skulptur (Familientherapie) überschneiden sich thematisch.
Familienaufstellung ist eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung.
Es gibt verschiedene Ansätze von Systemaufstellungen, wie z. B. Organisationsaufstellungen, oder „Familienaufstellung nach Hellinger“, die lange Zeit die bekannteste Methode war.
Bei Hellingers Methode wurde u. a. die Familienskulptur nach Virginia Satir weiterentwickelt, wie sie auch in der Familientherapie oder in der Systemischen Therapie bekannt ist.
Ablauf
Siehe auch unter Systemaufstellung.
Der Aufstellende wählt nach dem Gespräch mit dem Leiter unter den anwesenden Personen sogenannte Stellvertreter entsprechend seiner Frage. Diese platziert der Aufstellende nun jeweils intuitiv im Raum.
Aufgrund der sich daraufhin entwickelnden psychischen Dynamik sollen die so gestellten Stellvertreter sich nach einer Zeit der Sammlung in der Regel so fühlen wie die von ihnen repräsentierten Personen.
Die Stellvertreter können nun ihre eigenen Empfindungen und Gefühle „ausdrücken“, die damit für die Anwesenden wahrnehmbar werden.
Nach Ansicht des Gedankens von Aufstellungen allgemein sollen die „gestellten Personen“ die Gefühle und Verhaltensweisen der „echten Personen“, d.h. in diesem Fall der Familienmitglieder, „übernehmen“ können, damit die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit in diesem Rahmen ansetzen kann.
Die Angehörigen des Klienten würden also im strukturierten Raum der Wahrnehmungen gleichsam „psychisch“ Anwesende.
Krankmachende Verstrickungen werden nach Ansicht der Familienaufstellung durch die jetzt ansetzende Prozessarbeit unter Anleitung in heilsame Lösungen gewandelt.
Mit Begleitung des Therapeuten sollen solche Einsichten für die Aufsteller erleichternde und lösende neue Haltungen und Positionen im weiteren Leben ermöglichen.
Manche Leiter gehen davon aus, dass der Aufsteller die Lösung seiner Konflikte und Probleme bereits kennt und sie durch die Aufstellung aus dem Unbewussten oder einem verdrängten Zustand an die Oberfläche des Bewusstseins bringen kann.
Neben dem Familienaufstellen in einer Gruppe von etwa 20 Menschen gibt es auch die Möglichkeit, nur mit einem Therapeuten und Symbolen für die einzelnen Familienmitglieder ein soziales Gefüge aufzustellen.
Schließlich gibt es eine weitere Form, in der der Aufsteller nur eine Person für sich selber aufstellt und dann Mitglieder der anwesenden Gruppe auf diese Situation reagieren und sich zu der aufgestellten Person an „passenden“ Plätzen im Raum hinzustellen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Familienaufstellung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Kaiserslautern
Kaiserslautern (mundartlich: Lautre) ist eine Industrie- und Universitätsstadt am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz. Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist gleichzeitig Sitz der Kreisverwaltung des Landkreises Kaiserslautern.
Geografie
Blick vom Rathaus nach Westen. Die beiden Türme gehören zur kath. Marienkirche (links) bzw. zur prot. Apostelkirche.
Stadtbild vom Betzenberg her gesehen Fruchthalle von Norden.
Wadgasserhof Kaiserslautern Theodor-Zink-Museum Kaiserslautern; seltenes Beispiel eines Vierseithofs. Lage Kaiserslautern liegt 251 Meter über dem Meer[2] am nordwestlichen Rand des Pfälzerwaldes im Kaiserslauterer Becken.
Die Stadt wird im Süden und Osten von bewaldeten Höhen wie dem Humberg oder dem Kahlenberg und im Norden vom Rothenberg umrahmt und dehnt sich im Westen in das Landstuhler Bruch aus, das im Süden von der Sickinger Höhe begrenzt wird.
Die Stadt wird von der Lauter durchflossen, die im Stadtinneren jedoch unterirdisch geführt wird. Die nächsten größeren Städte sind Ludwigshafen am Rhein, etwa 75 km östlich, Mainz etwa 80 km nordöstlich und Saarbrücken etwa 75 km westlich.
Kaiserslautern befindet sich auf einem Rotsandsteingebirge, welches ursprünglich von Muschelkalksedimenten überlagert war.
Diese Sedimente wurden später jedoch ausgewaschen und im Westrich abgelagert. Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Kaiserslautern, sie werden im Uhrzeigersinn beginnend im Norden genannt und liegen alle – außer der Gemeinde Elmstein, die zum Landkreis Bad Dürkheim gehört − im Landkreis Kaiserslautern:
Otterbach, Otterberg, Mehlingen, Enkenbach-Alsenborn, Fischbach, Hochspeyer, Waldleiningen, Elmstein, Trippstadt, Stelzenberg, Schopp, Krickenbach, Queidersbach, Bann, Kindsbach, Landstuhl, Ramstein-Miesenbach, Rodenbach, Weilerbach, Katzweiler.
Stadtgliederung
Das Gebiet der Kaiserslauterer Kernstadt ist traditionell in Fünftel eingeteilt, die durch die Farben blau (Südwesten), weiß (Westen), gelb (Nordwesten), rot (Nordosten) und grün (Südosten) gekennzeichnet wurden.
Diese Einteilung spiegelt sich noch beispielsweise in den althergebrachten Emailleschildern mit der Hausnummer, die durch die Farbe auch die Zugehörigkeit zum Fünftel angeben; auch die Farbe der alten, an Hauswänden angebrachten Straßenschilder oder Namen wie Rote Apotheke und Grüne Apotheke beziehen sich auf die Fünftel. Die Gliederung wurde durch die französische Besatzungsverwaltung im 18. Jahrhundert eingeführt.
Verwaltungstechnisch haben die Fünftel keine Bedeutung mehr. Mit der Eingemeindung der umliegenden Ortschaften 1969 erhielten die neuen Ortsteile einen Ortsbeirat sowie einen Ortsvorsteher; die Ortsbeiräte waren zu wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören.
Nachdem das Land Rheinland-Pfalz in seinem Kommunalrecht die Möglichkeit eröffnet hatte, auch in Städten solche Ortsbeiräte einzurichten, wurde die gesamte Stadt in 18 Ortsbezirke eingeteilt, um die Bürgernähe zu erhöhen.
Dabei entfielen zehn auf die Kernstadt und zwar (mit amtlicher Nummerierung) 01 Innenstadt Ost, 02 Innenstadt Südwest, 03 Innenstadt West/Kotten, 04 Innenstadt Nord/Kaiserberg mit Engelshof, 05 Grübentälchen/Volkspark mit Eselsfürth, 06 Betzenberg, 07 Lämmchesberg/Universitätswohnstadt, 08 Bännjerrück/Karl-Pfaff-Siedlung, 09 Kaiserslautern-West mit Am Belzappel, Bahnheim, Fischerrück und Vogelweh, 10 Erzhütten/Wiesenthalerhof.
Die anderen acht waren die eingemeindeten Stadtteile 11 Einsiedlerhof, 12 Morlautern mit Waldhof, 13 Erlenbach mit Gersweilerhof, 14 Mölschbach, 15 Dansenberg, 16 Hohenecken mit Espensteig, 17 Siegelbach, 18 Erfenbach mit Lampertsmühle und dem heute nicht mehr abgrenzbaren Ortsteil Stockborn. Die Ortsbeiräte waren bei wichtigen, den Ortsbezirk betreffenden Entscheidungen zu hören.
Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme oblag dann jedoch dem Stadtrat der Gesamtstadt Kaiserslautern.
Nur einzelne Maßnahmen konnten die Ortsbeiräte in eigener Zuständigkeit allein entscheiden. Ende 2002 wurden die Hauptsatzung der Stadt geändert und die Ortsbezirke für die Kernstadt wieder aufgelöst.
Ortsbezirke bestehen seither nur noch für Einsiedlerhof, Morlautern, Erlenbach, Mölschbach, Dansenberg, Hohenecken, Siegelbach und Erfenbach.
Geschichte
Hauptartikel:
Geschichte Kaiserslauterns Geschichte bis 1900 Ansicht Kaiserslauterns nach Matthäus Merian Der Raum um Kaiserslautern ist seit der Jungsteinzeit (Bandkeramische Kultur, 6./5. Jahrtausend v. Chr.) besiedelt, auch römische Besiedlung ist nachweisbar.
Um 830 wurde die Villa Luthra (von althochdeutsch luttar, klar, hell und aha, Wasser) im Lorscher Reichsurbar erstmals urkundlich erwähnt. Nach 1152 ließ Barbarossa hier eine Pfalz errichten, weshalb Kaiserslautern bis heute als Barbarossastadt gilt.
Ein Jahrhundert später, 1276, verlieh Rudolf von Habsburg dem Ort Lautern die Stadtrechte. Im Jahr 1375 wurde die jetzt Kaiserslautern genannte Stadt an die Kurpfalz verpfändet und damit kurpfälzische Oberamtsstadt.
Nach 1571 ließ Johann Casimir als Landesherr von Pfalz-Lautern neben der Barbarossaburg ein Schloss bauen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt mehrfach umkämpft und besetzt. 1688 wurde die Stadt im Pfälzischen Erbfolgekrieg und danach im Spanischen Erbfolgekrieg 1703 erneut durch die Franzosen besetzt, Schloss und Burg wurden daraufhin gesprengt.
Nach den Napoleonischen Kriegen kam Kaiserslautern 1801 unter französische Herrschaft und wurde Sitz einer Unterpräfektur. Nach den Befreiungskriegen wurde die Pfalz 1816 und damit auch Kaiserslautern bayerisch.
In der Revolution von 1849 residierte in der Fruchthalle eine Provisorische Regierung, die die Unabhängigkeit der Pfalz von Bayern proklamierte. Nach 1850 entwickelte sich Kaiserslautern zu einer Industriestadt.
Durch die Gründung von Einrichtungen wie der Kammgarnspinnerei und der Nähmaschinenfabrik Pfaff entwickelte sich die Stadt zum bedeutendsten Industriestandort der Pfalz. Becken. Die Stadt wird im Süden und Osten von bewaldeten Höhen wie dem Humberg oder dem Kahlenberg und im Norden vom Rothenberg umrahmt und dehnt sich im Westen in das Landstuhler Bruch aus, das im Süden von der Sickinger Höhe begrenzt wird.
Die Stadt wird von der Lauter durchflossen, die im Stadtinneren jedoch unterirdisch geführt wird. Die nächsten größeren Städte sind
Einwohnerentwicklung
Hauptartikel: Einwohnerentwicklung von Kaiserslautern Kaiserslautern hat rund 97.400 Einwohner und ist damit neben Trier, Mainz, Ludwigshafen und Koblenz ein Oberzentrum des Landes Rheinland-Pfalz.
Die Einwohnerzahl lag seit der Mitte des 16. Jahrhunderts bis etwa 1800 stets zwischen 1000 und 3000. Zwischen 1802 und 1834 verdoppelte sich die Einwohnerzahl auf ungefähr 7000. Mit Beginn der Industrialisierung in der Mitte des 19. Jahrhunderts setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein, 1900 lebten bereits 48.000 Menschen in der Stadt.
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs zählte man ca. 70.000 Einwohner, nach Kriegsende waren es noch etwa 56.000. Durch Zuzug stieg die Einwohnerzahl Kaiserslauterns auf über 86.000 in den 1960ern.
Durch die Eingemeindung mehrerer umliegender Orte überschritt die Stadt 1969 die Grenze von 100.000 Einwohnern, wodurch Kaiserslautern zur Großstadt wurde.
Im Jahre 2000 sank die Einwohnerzahl der Stadt jedoch wieder unter die Grenze von 100.000. Am 30. Juni 2005 betrug die amtliche Einwohnerzahl für Kaiserslautern nach Fortschreibung des Statistischen Landesamtes Rheinland-Pfalz 99.685 (nur Hauptwohnsitze und nach Abgleich mit den anderen Landesämtern).
Hinzu kommen knapp 48.000 US-Amerikaner (Soldaten, ehemalige Soldaten, amerikanische Zivilangestellte und ihre Familienangehörigen), die in Kaiserslautern und am Luftwaffenstützpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und Landkreis wohnen.
Die Kernstadt, ohne eingemeindete Dörfer, zählt etwa 85.000 Einwohner. Seit 1. Mai 2009 gilt eine Zweitwohnsitzsteuer in Höhe von zehn Prozent der Kaltmiete, wodurch sich die Stadt über vermehrte Anmeldung von Erstwohnsitzen eine Steigerung der Einwohnerzahl über 100.000 erhofft.
Kaiserslauterer Sagen Über die Geschichte Kaiserslauterns existieren ungewöhnlich viele Sagen. Einige von diesen sind für die Stadt von großer Bedeutung. So ist der Fisch im Wappen von Kaiserslautern auf die Sage vom Hecht im Kaiserwoog zurückzuführen.
Eine andere Sage, die sogenannte Sage von Lutrina, berichtet von der aus Trier stammenden frommen Frau Lutrina, welche zur Zeit der großen Christenverfolgungen in die Wildnis floh und dort eine Wohnung errichtete, die sie Lutrea nannte.
Dies soll Lautern den Namen gegeben haben. Lutrina ist heute noch Name einer Straße in Kaiserslautern, an deren Ende sich die Lutrinaklinik befindet. Eine weitere Sage stellt die Hahnenfalz dar.
Stadtbild
Aufgrund ihrer strategisch günstigen Lage an einem der wenigen Pässe zwischen Rhein und Mosel (via regalis) wurde die Stadt im Lauf ihrer Geschichte immer wieder zerstört.
Auch die rasche Industrialisierung der Stadt im 19. Jahrhundert, die Bombardierung während des Zweiten Weltkriegs, der verkehrsgerechte Wiederaufbau nach dem Krieg und die Altstadtsanierung (Flächensanierung) der ausgehenden Sechziger- und frühen Siebzigerjahre führten zu wesentlichen Verlusten an historischer Bausubstanz. Dennoch haben sich etliche bemerkenswerte Einzelgebäude, Ensembles und historische Grundrisse erhalten, auch wenn sie sich nicht zu einem pittoresken Ganzen fügen.
Mittelalter und frühe Neuzeit Bemerkenswerte Bauten des Mittelalters und der frühen Neuzeit sind die evangelische Stiftskirche und die katholische Martinskirche sowie Reste der Barbarossaburg mit Casimirsaal.
Einige Reste der Stadtmauer sind erhalten und ein Seitenflügel eines gotischen Patrizierhauses, verborgen im Hinterhof der Marktstraße 8. Barocke Bauten befinden sich rund um den Martinsplatz, in der Klosterstraße (Bistumshaus), am Rittersberg (Gasthaus Ritters) und in der Schillerstraße (Gasthaus Zum Spinnrädl).
Bauwerke des Klassizismus lassen sich unter anderem in der Friedenstraße (ehemalige Friedhofskapelle), in der Marktstraße (Adler-Apotheke), in der Scheidstraße/Ecke Matzengasse und in der Steinstraße 49 (Villa Karcher) finden.
Die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg Der größte Teil der erhaltenen Kulturdenkmale stammt aus der Zeit ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhundert bis zum Ende des Kaiserreichs. Typisch für die gründerzeitliche Bebauung ist die Blockbebauung mit traufenständigen Häusern.
Bemerkenswert sind die heute als Konzerthalle genutzte Fruchthalle, das Gewerbemuseum (heute Pfalzgalerie), die Marienkirche und die Apostelkirche, ferner die Denkmalzone um den Stadtpark sowie das Villenviertel im Benzinoring/Villenstraße.
Repräsentative Verwaltungsbauten der Gründerzeit sind das ehemalige Hauptpostamt in der Karl-Marx-Straße (heute Deutsche Telekom), das ehemalige Bezirkskommando (heute Polizeipräsidium) in der Logenstraße, das königliche Hauptzollamt (heute Finanzamt) in der Eisenbahnstraße, der Verwaltungssitz der Pfälzischen Eisenbahnen in der Eisenbahnstraße 73 (heute privat genutzt) und die neobarocke Kaserne des 23. Königlich Bayerischen Infanterieregiments im Osten der Stadt.
Als Industriedenkmal stehen die Bauten der ehemaligen Kammgarnspinnerei unter Denkmalschutz. Das weitläufige Gelände ist heute in die Gartenschau eingegliedert; im ehemaligen Kesselhaus befindet sich das Kulturzentrum Kammgarn, Teile der Verwaltungsbauten nutzt die Fachhochschule. Baudenkmale des Jugendstils sind selten in Kaiserslautern.
Zu nennen sind das ehemalige Hotel Brenner gegenüber dem Bahnhof, die Goetheschule, das Wohnhaus Schumannstraße 10 und das Geschäftshaus Steinstraße 15. Bemerkenswert sind zwei ganz seltene Beispiele von sehr früh errichteten Lichtspieltheatern (Union von 1911, Kerststraße; Central von 1913, Osterstraße), die noch heute als Kino genutzt werden.
Städtebaulich interessant ist der Erweiterungsplanung von Eugen Bindewald von 1887. Auf diese gehen zurück: die Ringstraßen im Osten des Stadtgebiets (Barbarossaring, Hilgardring, Benzinoring), das Quartier um den heutigen Kolpingplatz (Rondell mit Radialstraßen) sowie im Westen der Stadt der Stadtpark und der Marienplatz mit der Marienkirche.
Diese bildet das Zentrum sternförmig auf sie zulaufender Straßen.
1912 wurde nach Plänen von Hermann Hussong der Waldfriedhof angelegt. Von 1894 bis 1896 wurde die Synagoge in der Frühlingsstraße (heute Luisenstraße) nach Plänen des Architekten Ludwig Levi im maurisch-byzantinischen Stil errichtet.
Sie prägte das damalige Stadtbild Kaiserslauterns und galt als besondere Sehenswürdigkeit. 1938 wurde die Jüdische Kultusgemeinde gezwungen, die Synagoge der Stadt zu überlassen, die das Gebäude sprengen ließ.
1980 wurde das Gelände offiziell in Synagogenplatz umbenannt.
2001 wurde die Synagoge in einem Projekt der TU Darmstadt virtuell rekonstruiert. 2002 wurde auf dem Fundament der gesprengten Synagoge ein Mahnmal zur Erinnerung an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus in Kaiserslautern errichtet.
Verkehr
Eisenbahnverkehr Kaiserslautern Hbf Hauptgebäude Die Stadt liegt an der Pfälzischen Ludwigsbahn Saarbrücken-Mannheim, nach Süden führt die Biebermühlbahn bis Pirmasens, nach Norden die sogenannte Lautertalbahn bis Lauterecken und nach Nordosten die sogenannte Alsenztalbahn nach Bingen. Seit Ende 2003 ist der Hauptbahnhof Haltestelle der S-Bahn RheinNeckar, die die Stadt mit Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg im Osten und Homburg (Saar) im Westen verbindet.
Hauptbahnhof Kaiserslautern Die frühere Bedeutung Kaiserslauterns als Eisenbahnknotenpunkt ist nach der Stilllegung des Rangierbahnhofes Einsiedlerhof zurückgegangen.
Neben dem Hauptbahnhof existieren in Kaiserslautern folgende Bahnhalte: Kennelgarten, Kaiserslautern Ausbesserungswerk, Vogelweh und Einsiedlerhof an der Ludwigsbahn, Galgenschanze und der inzwischen aufgelassene Haltepunkt Hohenecken an der Biebermühlbahn.
Letzterer soll allerdings reaktiviert werden. An der Lautertalbahn werden die Haltepunkte Pfaffwerk, Kaiserslautern West und Lampertsmühle-Otterbach bedient.
An der Verbindungsstrecke Kaiserslautern-Enkenbach lagen die inzwischen stillgelegten Haltepunkte Kaiserslautern Nord und Eselsfürth, die inzwischen stillgelegte Bachbahn von Lampertsmühle-Otterbach nach Reichenbach bediente im heutigen Stadtgebiet noch die Stadtteile Siegelbach und Erfenbach.
Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung die Bundesautobahn 6 Saarbrücken-Mannheim mit vier Ausfahrten:
Kaiserslautern-Einsiedlerhof, Kaiserslautern-West, Kaiserslautern-Centrum/Dreieck Kaiserslautern und Kaiserslautern-Ost.
Die neu angelegte Ausfahrt Kaiserslautern-Ost führt zu einem Park-and-ride-Platz, der für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 neu angelegt wurde.
Ferner endet hier die A 63 aus Richtung Mainz und trifft im Dreieck Kaiserslautern auf die A 6.
Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet:
von Süden nach Norden die B 270, in West-Ost-Richtung die B 37 und in Richtung Nordwesten die ehemalige B 40. Nächster Verkehrslandeplatz ist der Flugplatz Zweibrücken (63 km). Etwas weiter entfernt ist der Flughafen Saarbrücken (80 km) mit Charterverkehr und einigen innerdeutschen Linienverbindungen, gefolgt von den Budget-Flughäfen Frankfurt-Hahn im Hunsrück (105 km) und Baden-Airport bei Karlsruhe (113 km).
Das internationale Drehkreuz Frankfurt ist 103 km entfernt. Dort ist der Airbus A321 Kaiserslautern (Flugzeugkennung: D-AIRN) der Lufthansa stationiert.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Kaiserslautern aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Stuttgart
Stuttgart ist die Landeshauptstadt des deutschen Landes Baden-Württemberg und mit über 600.000 Einwohnern dessen größte Stadt. Sie ist die sechstgrößte Stadt Deutschlands und bildet das Zentrum der rund 2,7 Millionen Einwohnern zählenden Region Stuttgart.
Sie ist Kernstadt der siebtgrößten Agglomeration Deutschlands sowie der Europäischen Metropolregion Stuttgart (etwa 5,3 Mio. Einwohner), der viertgrößten in Deutschland. Das Stuttgarter Stadtbild wird durch viele Anhöhen (z. T. Weinberge), Täler (insbesondere das Neckartal) und Grünanlagen (unter anderem Rosensteinpark, Schlossgarten) geprägt.
Als Sitz der baden-württembergischen Landesregierung sowie des Landtags und zahlreicher Landesbehörden ist Stuttgart das politische Zentrum des Landes (siehe auch Liste der Behörden und Einrichtungen in Stuttgart).
Es ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart, das den Regierungsbezirk Stuttgart verwaltet.
Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist in 23 Bezirke gegliedert. In Stuttgart tagt auch das Regionalparlament der Region Stuttgart, einer der drei Regionen im Regierungsbezirk Stuttgart.
Darüber hinaus ist Stuttgart Sitz des evangelischen Landesbischofs von Württemberg (Evangelische Landeskirche in Württemberg) und Teil der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Geographische Lage Blick von der Weinsteige zum Höhenpark Killesberg Stuttgart (im lokalen schwäbischen Dialekt Schduegerd) liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg.
Die Kernstadt befindet sich „zwischen Wald und Reben“ im sogenannten „Stuttgarter Kessel“, einem vom nordostwärts dem Neckar zufließenden Nesenbach und seinen Nebenbächen, vor allem dem Vogelsangbach, geschaffenen Talkessel.
Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis auf die Filderebene und zu den Ausläufern des Schönbuchs.
Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen am Neckar kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder.
Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350 m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt: die Höhe reicht von 207 m ü. NN bei der Neckarschleuse Hofen bis 549 m auf der Bernhartshöhe nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart.
Zu den markantesten Erhebungen gehören der Birkenkopf (511 m) am Rand des Talkessels, der Württemberg (411 m) über dem Neckartal und der Grüne Heiner (395 m) an der nordwestlichen Stadtgrenze.
Raumplanung Region Stuttgart Die Stadt Stuttgart ist eines von 14 Oberzentren in Baden-Württemberg, sie ist das Oberzentrum des Gebietes der Region Stuttgart, die ihrerseits mit der Stadt Stuttgart und ihren fünf Landkreisen insgesamt 2,67 Mio.
Einwohner beherbergt. Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart (Region Stuttgart) liegen folgende Mittelzentren: Backnang, Bietigheim-Bissingen/Besigheim, Böblingen/Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg/Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen/Fellbach.
Die Stadt Stuttgart fungiert neben ihrem Stadtgebiet für die Städte Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt, – beide im Landkreis Esslingen gelegen – sowie für die Städte Ditzingen, Gerlingen und Korntal-Münchingen – alle drei im Landkreis Ludwigsburg gelegen – als Mittelzentrum.
Die Stadt Stuttgart ist das Zentrum der künftigen Metropolregion Stuttgart, und eines der drei Oberzentren innerhalb dieser.
Die Metropolregion Stuttgart beherbergt insgesamt 3,46 Mio. Einwohner.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Stuttgart. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt:
Fellbach, Kernen im Remstal (alle Rems-Murr-Kreis), Esslingen am Neckar, Ostfildern, Neuhausen auf den Fildern, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen (alle Landkreis Esslingen), Sindelfingen und Leonberg (Landkreis Böblingen) sowie Gerlingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Möglingen, Kornwestheim und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg)
Geschichte Erstes Stuttgarter Wappen (1286) Stuttgart 1634, vorne Esslinger, hinten Obere Vorstadt, Merian Historische Karte von Stuttgart, 1888 Historische Karte der Umgebung von Stuttgart, 1888 Blick von der Alexanderstraße über die Stuttgarter Innenstadt, um 1895.
Gut zu erkennen sind Rotebühlkaserne, Stiftskirche und Altes Schloss. Ehemaliges Stuttgarter Rathaus am Marktplatz, um 1907 Stilisierte Stadtansicht von Stuttgart, Briefmarke der Deutschen Bundespost (1965) Aufgrund ihrer Lage ursprünglich bedeutendster Ort auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet war die Altenburg oberhalb der Neckarfurt im heutigen Cannstatt.
Diese links des Neckars gelegene Höhe war bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt und hier entstand um das Jahr 90 n. Chr. auch die älteste Siedlung in geschichtlicher Zeit auf heutigem Stuttgarter Stadtgebiet:
Neben einem zur Sicherung der hier zusammenlaufenden Verkehrswege angelegten römischen Reiterkastell (Kastell Cannstatt) bildete sich ein Dorf, das auch bestehen blieb, als das Kastell einige Jahrzehnte später mit dem Limes ostwärts verlegt wurde. Zu dem Dorf gehörte eine größere zivile Ziegelei, die neben Töpferwaren auch anspruchsvolle Baukeramik produzierte.[5]
Mit dem Einfall der Alamannen um 260 n. Chr. endete die römische Präsenz.
Es existieren neben vereinzelten alamannischen und merowingischen Funden keine Überlieferungen aus der Völkerwanderungszeit, es erscheint aber plausibel, dass der günstig gelegene Ort durchgehend besiedelt war. So wird er auch bereits 700 n. Chr als erster in der Gegend anlässlich einer Schenkung an das Kloster St. Gallen urkundlich erwähnt.
Besondere Bedeutung für die Umgebung erlangte der Ort, dessen Bewohner ausweislich von Grabfunden bereits um 500 zum Christentum übergetreten waren, durch die zwischen 600 und 700 auf dem Gelände des heutigen Steigfriedhofs errichtete Martinskirche. Sie gehörte zum Bistum Konstanz und war Mutterkirche für den gesamten Raum.
Stuttgart selbst wurde vermutlich während der Ungarneinfälle (vergleiche Schlacht auf dem Lechfeld bei Augsburg) zwischen 926 und 948 im Nesenbachtal fünf Kilometer südwestlich der Altenburg als Gestüt („Stuotengarten“) gegründet.
Archäologische Funde zeigen, dass auch hier bereits mindestens seit der späten Merowingerzeit eine bäuerliche Siedlung bestanden hatte.
Gemeinhin wird die Gründung Herzog Liudolf von Schwaben zugeschrieben, was eher für einen Zeitraum nach 945 spräche.
Der gewählte Standort war auf Grund der natürlichen Gegebenheiten des nach drei Seiten abgeschlossenen Talkessels für die Pferdezucht ideal, für die Entwicklung zu einer größeren Siedlung im Gegensatz zur Neckarfurt eher ungünstig.
Seine später erreichte Bedeutung verdankt Stuttgart daher erst seiner Wahl zur Residenz. Die Siedlung nahe dem Gestüt gelangte in den Besitz der Markgrafen von Baden, und Hermann V. von Baden erhob den Ort 1219 zur Stadt. 1251 kam Stuttgart als Mitgift für Mechthild von Baden an die Grafen von Württemberg. Eberhard I. errichtete ab 1292 eine Wasserburg.
Im Konflikt mit Kaiser Heinrich VII., der zum Reichskrieg unter maßgeblicher Beteiligung der Reichsstadt Esslingen führte, ging Stuttgart an das Reich verloren, weswegen es 1312–1315 von Esslingen verwaltet wurde.
Eberhard konnte die nach Heinrichs Tod entstandene politische Situation ausnutzen und die verlorenen Gebiete zurückerhalten.
Da auch die Burg Württemberg 1311 durch Esslingen zerstört worden war, baute er ab 1317 das gegenüber der anhaltenden Bedrohung durch Esslingen günstiger gelegene Stuttgart unter Verstärkung der Befestigungen zur gräflichen Residenz im entstehenden württembergischen Territorialstaat aus. Aus Beutelsbach wurden Chorherrenstift und Grablege der Württemberger mit päpstlicher Genehmigung ebenfalls nach Stuttgart verlegt, die bisherige der Altenburger Martinskirche inkorporierte, d.h. unselbständige, Stadtkirche wurde als Stiftskirche erheblich erweitert.
Schließlich unterstellte 1323 der Bischof von Konstanz auch die Martinskirche dem Stift, das deren Dekanatsfunktion übernahm. Spätestens damit hatte Stuttgart Cannstatt und die Altenburg an Bedeutung überflügelt.
Bereits Ende des 14. Jahrhunderts entstand südöstlich außerhalb der Stuttgarter Stadtbefestigung eine erste Vorstadt: die Esslinger oder Leonhardsvorstadt, benannt nach der Leonhardskapelle, um die sie sich bildete.
Ende des 15. Jahrhunderts wurde durch Ulrich V. im Nordwesten die geplant angelegte Obere Vorstadt geschaffen, in deren Zentrum ein Dominikanerkloster mit der heutigen Hospitalkirche errichtet wurde.
Infolge der vorübergehenden Teilung Württembergs war Stuttgart 1442–1482 nur Hauptstadt eines Landesteils. Im Jahre 1457 fand in Stuttgart der erste nachweisbare Landtag der Württembergischen Landstände für den Stuttgarter Landesteil statt, wobei im selben Jahr in Leonberg ein Landtag für den Uracher Landesteil stattfand.
Residenz des Herzogtums Württemberg Mit der Erhebung Eberhards im Bart zum Herzog wurde Stuttgart 1495 Herzogsresidenz.
In Folge der von Ulrich geführten Auseinandersetzungen mit Reutlingen und dem Schwäbischen Bund war die Stadt 1520–1534 wie ganz Württemberg habsburgisch, im Bauernkrieg war sie im Frühjahr 1525 einige Tage von Bauern besetzt.
1534 ließ Ulrich bei seiner Rückkehr durch Erhard Schnepf die Reformation einführen.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Stuttgart aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Heidelberg [ˈhaɪdəlbɛʁk]
Heidelberg ist eine Großstadt im Südwesten Deutschlands, unweit der Mündung des Neckars in den Rhein.
Die ehemalige kurpfälzische Residenzstadt ist bekannt für ihre Schlossruine oberhalb von Fluss und Altstadt sowie die Ruprecht-Karls-Universität, die älteste Hochschule auf dem Gebiet des heutigen Deutschland. Sie zieht Wissenschaftler und Touristen aus aller Welt an.
Mit über 140.000 Einwohnern, bei denen die in Heidelberg stationierten US-amerikanischen Soldaten und ihre Familienangehörigen nicht mitberücksichtigt sind, ist Heidelberg die fünftgrößte Stadt Baden-Württembergs.
Sie ist Stadtkreis und zugleich Sitz des umliegenden Rhein-Neckar-Kreises. Das dicht besiedelte Gebiet, in dem Heidelberg gemeinsam mit Mannheim und Ludwigshafen liegt, wird als Metropolregion Rhein-Neckar bezeichnet.
Geographie
Heidelberg liegt zum Teil in der Oberrheinischen Tiefebene überwiegend am linken Ufer des unteren Neckar vor dessen Ausfluss aus dem Odenwald in einer länglich, flussaufwärts sich zuspitzenden Talsohle, umgrenzt von Königstuhl (568 m) und Gaisberg (375 m).
Der Neckar fließt hier von Ost nach West. Am rechten Neckarufer erhebt sich der Heiligenberg (445 m).
Der Neckar mündet etwa 22 Kilometer nordwestlich, gemessen vom Ende der Talsohle, bei Mannheim in den Rhein.
Die im 20. Jahrhundert eingemeindeten Orte reichen über das Neckartal in die Bergstraße hinein, die am Rand des Odenwalds entlang führt. Heidelberg liegt am Europäischen Fernwanderweg E1 (Mittelschweden–Umbrien).
Flora und Fauna
Da Heidelberg in einer der wärmsten Regionen Deutschlands liegt, gedeihen hier für mitteleuropäische Verhältnisse einige Besonderheiten, wie etwa - im Freiland gärtnerisch gepflanzt - Mandel- und Feigenbäume oder auch ein Ölbaum (Gaisbergstraße).
Den „Balkon“ der Stadt bildet mit vielen exotischen Gewächsen der Philosophenweg gegenüber der Altstadt. Dort wurde im Jahr 2000 auch wieder erfolgreich mit dem Weinanbau begonnen.
Außerdem gibt es in Heidelberg eine freilebende Population des afrikanischen Halsbandsittichs[2] sowie eine freilebende Population der sibirischen Schwanengans, die man vor allem auf der Neckarinsel vor Bergheim und auf den Neckarwiesen antreffen kann.
Naturschutzfachlich wird aber vielfach auch auf die Problematik solcher Einbürgerungen gebietsfremder Arten (Neobiota) verwiesen, die in der Regel aus entflohenen Zoo- oder Haustieren (Gefangenschaftsflüchtlinge) entstanden sind.
Nachbargemeinden
Folgende Städte und Gemeinden grenzen direkt an die Stadt Heidelberg, beginnend im Westen im Uhrzeigersinn: Edingen-Neckarhausen, Dossenheim, Schriesheim, Wilhelmsfeld, Schönau, Neckargemünd, Bammental, Gaiberg, Leimen, Sandhausen, Oftersheim, (alle Rhein-Neckar-Kreis). Stadtteile Heidelbergs Altstadt von Heidelberg
Stadtgliederung
Die Stadt Heidelberg ist in 14 Stadtteile und 44 Stadtbezirke gegliedert. Dazu gehören sieben ehemalige Nachbardörfer, die bis 1975 eingemeindet wurden. Zu einigen Stadtteilen gehören noch weitere kleine, separat gelegene Wohnplätze und Gehöfte.
* Innenstadt Der älteste Stadtteil Heidelbergs ist die Altstadt, der zwischen Neckar und Königstuhl gelegene historische Kern der Stadt.
Dort befinden sich die meisten Sehenswürdigkeiten wie das Heidelberger Schloss.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Heidelberg aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Mannheim
Die Universitätsstadt Mannheim ist mit etwa 310.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs.
Die ehemalige Residenzstadt (1720–1778) der historischen Kurpfalz bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der europäischen Metropolregion Rhein-Neckar.
Von seiner rheinland-pfälzischen Schwesterstadt Ludwigshafen (164.000 Einwohner) ist Mannheim nur durch den Rhein getrennt.
Erstmals urkundlich erwähnt im Lorscher Codex 766, erhielt Mannheim 1607 die Stadtprivilegien, nachdem Kurfürst Friedrich IV. von der Pfalz den Grundstein zum Bau der Festung Friedrichsburg gelegt hatte.
Die damalige Planung eines gitterförmigen Straßennetzes für die mit der Festung verbundene Bürgerstadt Mannheim ist bis heute erhalten geblieben, auf sie ist die Bezeichnung Quadratestadt zurückzuführen.
Seit 1896 Großstadt, ist Mannheim heute bedeutende Handelsstadt und wichtiger Verkehrsknotenpunkt zwischen Frankfurt am Main und Stuttgart, unter anderem mit dem zweitgrößten Rangierbahnhof Deutschlands, dem City-Airport und einem der bedeutendsten Binnenhäfen Europas.
Einige wichtige Erfindungen stammen aus Mannheim:
Hier baute Karl Drais 1817 das erste Zweirad, 1886 rollte das erste Automobil von Carl Benz über die Straßen, und 1921 folgte der Lanz Bulldog. Der Mannheimer Julius Hatry konstruierte 1929 das erste Raketenflugzeug der Welt.
Mannheim ist Startort der Burgenstraße sowie Start- und Zielort der Bertha Benz Memorial Route.
Eine thematische Sammlung der Artikel rund um die Stadt findet sich im Portal Mannheim. Geographie Mannheims Stadtbezirke (anklickbare Karte)Mannheim liegt im nördlichen Oberrheingebiet am Mündungsdreieck von Rhein und Neckar.
Die Stadtteile verteilen sich auf der rechten Rheinseite zu beiden Seiten des Neckars.
Die Stadt liegt in der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar-Dreieck, einem 2,35 Millionen Einwohner zählenden Verdichtungsgebiet, das neben Teilen Südhessens und der rheinland-pfälzischen Vorderpfalz in Baden-Württemberg die beiden Stadtkreise Mannheim und Mannheim sowie die westlichen und südlichen Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises umfasst.
Innerhalb der Region Rhein-Neckar bildet Mannheim neben Mannheim ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind.
Das Oberzentrum Mannheim übernimmt für die Gemeinden Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Ilvesheim und Ladenburg die Funktion eines Mittelbereichs. Ferner gibt es Verflechtungen mit Gemeinden in Hessen und Rheinland-Pfalz und den dortigen Mittelbereichen.
Nächstgrößere Städte sind Frankfurt am Main, etwa 70 km nördlich, und Stuttgart, etwa 135 km südöstlich.
Stadtgliederung
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Mannheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
Karlsruhe
Karlsruhe [ˈkaʁlsˌʁuːə] ist nach Stuttgart (etwa 75 km südöstlich) und Mannheim (etwa 60 km nördlich) die drittgrößte Großstadt des Landes Baden-Württemberg und hat eine Fläche von etwa 173 km².
Karlsruhe ist ein Stadtkreis in Baden-Württemberg, Sitz des Regierungsbezirks Karlsruhe, der Region Mittlerer Oberrhein und des Landkreises Karlsruhe, der im Norden, Osten und Süden angrenzt.
Im Westen wird die Stadt vom Rhein begrenzt, welcher hier die Grenze Baden-Württembergs mit Rheinland-Pfalz bildet.
Karlsruhe liegt in der Trinationalen Metropolregion Oberrhein. Historisch war Karlsruhe Haupt- und Residenzstadt des ehemaligen Landes Baden.
Seit 1950 ist Karlsruhe Sitz des Bundesgerichtshofs und seit 1951 des Bundesverfassungsgerichts, weshalb die Stadt den Beinamen Residenz des Rechts trägt. Der Stadtgrundriss führte zum weiteren Beinamen Fächerstadt.
Geographie
Zentrum des Fächers ist das Schloss.
Karlsruhe liegt in der oberrheinischen Tiefebene an den kleinen Flüssen Alb und Pfinz sowie am Rhein und grenzt im Osten an die letzten Ausläufer des Schwarzwaldes und des Kraichgaus.
Die Stadt liegt im Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim, zu dem die Stadt Karlsruhe, einige Gemeinden des Landkreises Karlsruhe (vor allem die Großen Kreisstädte Bruchsal, Ettlingen, Stutensee und Rheinstetten) sowie die Stadt Pforzheim, der nordwestliche Teil des Enzkreises, die Stadt Mühlacker und die Gemeinde Niefern-Öschelbronn im nordöstlichen Enzkreis gehören.
Die Alb, Naherholung im Stadtgebiet Innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein bildet Karlsruhe ein Oberzentrum, von denen für ganz Baden-Württemberg nach dem Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind.
Darüber hinaus gibt es auch Verflechtungen mit Gemeinden in der Südpfalz und im Unterelsass in der Region Pamina (Palatinat, Mittlerer Oberrhein und Nord-Alsace). Der höchste Punkt innerhalb der Stadt liegt in Grünwettersbach bei 322,7 m ü. NN.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Karlsruhe aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
» zum Seitenanfang Familienaufstellung Tagesworkshop Familienstellen
