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Tagesworkshop Familienaufstellung Freiburg. Freiburg Familienstellen. Systemaufstellung Freiburg
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Familienaufstellung Tagesworkshop im Raum Freiburg

für Teilnehmer aus dem Raum Freiburg, Kirchzarten, Herbolzheim, Emmendingen, Lahr, Offenburg, Appenweier, Sinzheim, Baden-Baden, Kuppenheim, Gaggenau, Ettlingen, Karlsruhe, Karlsbad, Pforzheim, Bruchsal, Walldorf, Wiesloch und Heidelberg.

Durch eine Familienaufstellung im Raum Freiburg werden körperliche und seelische Gesundheit, sowie erfüllende Beziehungen tiefgreifend unterstützt. Sie führt in allen Lebensbereichen zu mehr Zufriedenheit und Lebensfreude. Spürbar nachhaltig stellen sich beruflicher Erfolg und Persönliches Wachstum ein.

Eine Familienaufstellung kann hilfreich sein:

  • bei plötzlichem Arbeitsplatzverlust
  • bei einer überraschenden Trennung vom Partner
  • wenn trotz harter Arbeit der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt
  • bei Konflikten mit Kindern, Geschwistern, Eltern, Ex-Partnern
  • wenn permanente Differenzen mit Geschäftspartnern und Kollegen auftreten
  • bei unverhofft auftretenden Krankheitssymptomen und chronische Erkrankungen
  • bei ständig wiederkehrenden Situationen, denen Sie sich nicht gewachsen fühlt
  • Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen und dringend Antworten suchen
  • Sie alleine leben, sich aber eine Partnerschaft wünschen

Das erste und auch wichtigste Bezugssystem ist unsere Ursprungsfamilie. Beeinträchtigende Auswirkungen auf alle Familienmitglieder haben zum Beispiel

  • Selbstaufopferung
  • Angst vor Nähe
  • Alkoholismus
  • Angst vor Beziehungen
  • ein belastetes Verhältnis zu den Eltern
  • schwerwiegende schicksalhafte Ereignisse
  • verschwiegene Geschwister
  • ausgeschlossene Familienmitglieder
  • ungeklärte, vergangene Partnerschaften
  • totgeborene und abgetriebene Kinder

Solche Dynamiken sind uns oft nur zum Teil bewusst. Die Vorkommnisse und Konditionierungen aus unserer Ursprungsfamilie wirken immer prägend auf unser gesamtes Leben. Mit unserer Geburt sind wir Teil

  • unserer Familien
  • unserer Ahnenreihen
  • und vielen weiteren Beziehungssystemen

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Der Rahmen einer Familienaufstellung im Raum Freiburg:

In einer Aufstellung wird eine Problemstellung durch sog. Protagonisten (Stellvertreter) repräsentiert. Die betroffene Person stellt mit den Protagonisten ihr inneres Bild auf. Jeder ausgewählte Stellvertreter verleiht allen Elementen seine Stimme, seine Körperempfindungen und seine Gefühlswahrnehmung.

Die Aufstellungsleitung befragt dann alle Stellvertreter nach deren Zuständen.

So werden die sich zeigenden Dynamiken zum Ausdruck gebracht. Die Wahrnehmungen auf körperlicher Ebene und der Gefühlsebene, werden in Beziehung zu dem eigenen System aufgestellt. Zum Beispiel

  • die Herkunftsfamilie
  • die Gegenwartsfamilie
  • einschränkende Verhaltensmuster
  • Vorfahren/Ahnen
  • die Partnerschaft
  • Geschwister
  • Parallelen aus der Familiengeschichte
  • Bestandteile des sozialen oder räumlichen Umfelds
  • Seelisch/geistige Belastung wie z.B. Depression, Angst, innere Unruhe
  • Körperliche Beschwerden, Symptome, Krankheiten
  • Berufssituationen
  • Geschäftspartner
  • Kunden

» Wie funktioniert eine Familienaufstellung? Hier noch mehr Details!

Es können die unterschiedlichsten Anliegen aufgestellt werden und noch viele weitere mögliche Elemente. Offene Lebensfragen, gesundheitliche oder zwischenmenschliche Probleme, Entscheidungsschwierigkeiten, emotionale oder andere aktuelle oder chronische Konflikte.

Jede Aufstellung findet immer in einem für Sie geschützten Rahmen statt. In intensiven Gruppenprozessen werden neue Perspektiven und Lösungen möglich.

Alle Teilnehmer profitieren von jeder Aufstellungen. Ob als Stellvertreter (Protagonist) oder auch aus der Beobachterperspektive. Das aktive Aufstellungsfeld wirkt auf alle.

Der wertschätzende, respektvolle und sensible Umgang aller Teilnehmer ist dabei Grundvoraussetzung. Alle Geschehnisse bleiben unkommentiert und frei von Bewertung. Es besteht Schweigepflicht.

Wenn Sie eine Nachbetreuung wünschen, biete ich Ihnen gerne weitere Einzeltermine an.

» Ausführliche Informationen zur persönlichen Nachbetreuung

Termine Tagesworkshop Familienaufstellung im Raum Freiburg:

anmeldeformular

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Ort
Telefon*
Seminar
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und Fragen:
   
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» Anmelde- und Teilnamebedingungen

» Hier gelangen Sie zur Terminübersicht Familienaufstellung

Ort Tagesworkshop Familienaufstellung im Raum Freiburg:

NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Strasse 30
69493 Hirschberg

www.nh-hirschberg-heidelberg.de

Dauer: 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Investition Aufstellung eigenes Anliegen:

120,00 € zzgl. MwSt.

Stellvertreter | Beobachter:

55,00 € zzgl. MwSt.

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Unser Seminarzentrum in Hirschberg, in der Nähe von Freiburg:

Unsere Workshops finden im NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg statt.

Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Main-Neckar. Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Frankfurt, Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, Heilbronn, Karlsruhe und Weinheim sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).

In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen. In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.

» Ihr Weg zu uns: Klicken Sie hier für Ihre Reiseroute nach Hirschberg

 

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Familienaufstellung

Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung, Teamaufstellung und Skulptur (Familientherapie) überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)

Familienaufstellung ist eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung. Es gibt verschiedene Ansätze von Systemaufstellungen, wie z. B. Organisationsaufstellungen, oder „Familienaufstellung nach Hellinger“, die lange Zeit die bekannteste Methode war. Bei Hellingers Methode wurde u. a. die Familienskulptur nach Virginia Satir weiterentwickelt, wie sie auch in der Familientherapie oder in der Systemischen Therapie bekannt ist.

Ablauf [Bearbeiten]

Siehe auch unter Systemaufstellung. Der Aufstellende wählt nach dem Gespräch mit dem Leiter unter den anwesenden Personen sogenannte Stellvertreter entsprechend seiner Frage. Diese platziert der Aufstellende nun jeweils intuitiv im Raum. Aufgrund der sich daraufhin entwickelnden psychischen Dynamik sollen die so gestellten Stellvertreter sich nach einer Zeit der Sammlung in der Regel so fühlen wie die von ihnen repräsentierten Personen. Die Stellvertreter können nun ihre eigenen Empfindungen und Gefühle „ausdrücken“, die damit für die Anwesenden wahrnehmbar werden. Nach Ansicht des Gedankens von Aufstellungen allgemein sollen die „gestellten Personen“ die Gefühle und Verhaltensweisen der „echten Personen“, d.h. in diesem Fall der Familienmitglieder, „übernehmen“ können, damit die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit in diesem Rahmen ansetzen kann. Die Angehörigen des Klienten würden also im strukturierten Raum der Wahrnehmungen gleichsam „psychisch“ Anwesende. Krankmachende Verstrickungen werden nach Ansicht der Familienaufstellung durch die jetzt ansetzende Prozessarbeit unter Anleitung in heilsame Lösungen gewandelt. Mit Begleitung des Therapeuten sollen solche Einsichten für die Aufsteller erleichternde und lösende neue Haltungen und Positionen im weiteren Leben ermöglichen. Manche Leiter gehen davon aus, dass der Aufsteller die Lösung seiner Konflikte und Probleme bereits kennt und sie durch die Aufstellung aus dem Unbewussten oder einem verdrängten Zustand an die Oberfläche des Bewusstseins bringen kann. Neben dem Familienaufstellen in einer Gruppe von etwa 20 Menschen gibt es auch die Möglichkeit, nur mit einem Therapeuten und Symbolen für die einzelnen Familienmitglieder ein soziales Gefüge aufzustellen. Schließlich gibt es eine weitere Form, in der der Aufsteller nur eine Person für sich selber aufstellt und dann Mitglieder der anwesenden Gruppe auf diese Situation reagieren und sich zu der aufgestellten Person an „passenden“ Plätzen im Raum hinzustellen.

Ursprünge und ähnliche Verfahren [Bearbeiten]

Die historischen „Vorläufer“ ähnlicher Aufstellungsformen sind: * Das „Psychodrama“ des österreichischen Arztes Jakob Levy Moreno (1889-1974). Er wählte „Stellvertreter“ für die betreffenden Personen, die an einem in der therapeutischen Arbeit zu betrachtenden Konflikt beteiligt waren. * Die „Familienskulptur“, auch „Familienrekonstruktion“, entwickelt von Virginia Satir (1916-1988) (Palo-Alto-Gruppe). Dieses Verfahren betonte die Bedeutung der räumlichen Anordnung bei der Prozessarbeit bzw. um die Bedeutung der Position von Familienmitgliedern kenntlich zu machen und führte das Auswählen von „Stellvertretern“ unter dem Begriff „Familienskulptur“ im Jahr 1969 in die Fachwelt ein. Diese Technik ermöglicht den Klienten, Familienbeziehungen nonverbal darzustellen und zu erkennen. Widersprüche oder Abweichungen zwischen dem, was körperlich gezeigt und dem, was gesagt wird, können reflektiert werden. Da hinderliche Pflichtgefühle vergessen werden, kann so ein recht wirklichkeitsgetreues Abbild der Gefühlsbeziehungen innerhalb der Familie entstehen. Anhand der dargestellten Konstellation kann sich der Therapeut ein Bild von dem sozialen Gefüge machen, in dem der Klient lebt und von dem er beeinflusst wird. Gleichzeitig ist es dem Klienten möglich, innerhalb dieses nun auch in äußerlich sichtbarer Weise dargestellten Beziehungsgeflechtes gleich eine Reaktion auf sein Verhalten zu erfahren, die anschließend auf der verbalen und emotionalen Ebene befragt werden kann. * Die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit hat in den letzten 20 Jahren aus diesen verschiedensten Richtungen Impulse bezogen. Auch die Erweiterung zum „Aufstellen“ von Organisationen durch Gunthard Weber und Klaus Grochowiak und weitere Abwandlungen wie Teamaufstellung und Systemaufstellung stellen weitere Entwicklungen dar.

 

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Systemaufstellung

Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung und Teamaufstellung überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)

Eine Systemaufstellung ist eine Übung innerhalb einer in Seminarform angebotenen Veranstaltung und der Oberbegriff für verschiedene Aufstellungsformate, von denen die Familienaufstellung die bekannteste ist. Allen Aufstellungsformaten gemeinsam ist die Vorgehensweise, dass Personen als sogenannte Stellvertreter eine Benennung – (im Sinne von „Vertreter für …“) – erhalten, im Raum positioniert werden und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt werden. Ein Kernpunkt des methodischen Vorgehens bei der Durchführung von Systemaufstellungen ist es, insbesondere solche Systemdynamiken durch die Aufstellungsmethode zu betrachten, die durch logisch-rationale Erwägungen i.a. weniger effektiv erfahrbar gemacht werden können. Zielsetzungen können dabei auch allgemeine Klärungsanliegen oder Fragen zum Management und Selbstmanagement innerhalb sozialer Systeme (z. B. bei Fragen aus dem beruflichen Kontext) wie z. B. bei Organisationsaufstellungen oder Strukturaufstellungen sein. Bei Drehbuchaufstellungen wird z. B. die Publikumswirksamkeit oder auch Stimmigkeit literarischer Werke durch den jeweiligen Autor erörtert bzw. hinterfragt. Bei allen Systemaufstellungen wird davon ausgegangen, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen bzw. Dynamiken des realen Systems nahe kommen und so eine Hilfe für Entscheider darstellen.

Aufstellungsformate [Bearbeiten]

* Familienaufstellung o Aufstellung des sog. Herkunftssystems o Aufstellung des sog. Gegenwartssystems * Organisationsaufstellungen, z. B. o Teamaufstellung o juristische Aufstellung o politische Aufstellungen o Managementaufstellung o Projektaufstellung * Strukturaufstellungen, z. B. o Problemaufstellung o Zielannäherungsaufstellung o Entscheidungsaufstellung, z. B. Tetralemmaaufstellung (Tetra = 4; bekannter: Dilemma) o Aufstellung innerer Dispositionen, z. B. Aufstellung des inneren Teams, Ich-und-Selbstaufstellung o Glaubenssatzaufstellung, Glaubenspolaritätenaufstellung o Aufstellungen mit speziellen Themenschwerpunkten wie: Umgang mit bzw. Beziehung zum Geld, Erfolg oder Zeitmanagement o Aufstellung mit bzw. nach sprachlicher Oberflächenanalyse * experimentelle und Archetypaufstellungen, z. B. o Drehbuchaufstellungen (für Autoren) o Aufstellungen von Mythen und Märchen o Naturaufstellungen

Ablauf [Bearbeiten]

Rahmenbedingungen [Bearbeiten]

Systemaufstellungen werden üblicherweise in Seminarform als Gruppenveranstaltung mit mindestens 8 Teilnehmern angeboten, da zur Durchführung einer Aufstellung im Allgemeinen mehrere Personen als sogenannte Vertreter benötigt werden.

Vorbesprechung und Formatwahl [Bearbeiten]

Vor Beginn einer Aufstellung wird die Person, die um eine Aufstellung zu einem bestimmten Klärungsanliegen gebeten hat, vom Seminarleiter (im Beisein der anderen Teilnehmer) zum Anliegen interviewt. Zweck dieses Interviews ist es, das zum Anliegen gehörende System (Organisation, Personengruppe, Ziele, Problematiken etc.) und Systemgrenzen in Erfahrung zu bringen, damit der Seminarleiter aus den Schilderungen die Anzahl und Auswahl der für die Systemaufstellung erforderlichen Vertreterbezeichnungen festlegen kann. Nach dem Eingangsinterview wählt der Seminarleiter ein Format für die Aufstellung. Das Format kann im Allgemeinen eine Organisationsaufstellung oder Familienaufstellung und im Speziellen eine der Strukturaufstellungsformate sein. Das Ensemble bzw. die Auswahl der Vertreterbenennungen einer Aufstellung und bei Strukturaufstellungen ggf. auch Standards in der Vorgehensweise wird als Aufstellungsformat bezeichnet. Die Formatwahl und Durchführung einer Aufstellung sei (zur besseren Veranschaulichung) am Beispiel einer Organisationsaufstellung verdeutlicht. Angenommen ein Unternehmen habe eine schwierige Kundenbeziehung zu einem bestimmten einzelnen Kunden, ohne dass die Ursache dafür – abgesehen von sich immer wiederholenden, offenbar grundlosen Reklamationen oder Beanstandungen – ersichtlich oder rational erklärbar wäre. Im Eingangsinterview wird vom Seminarleiter geklärt, welche Personen, Abteilungen, Produkte oder Dienstleistungen in Beziehung zu diesem Kunden bzw. Klärungsanliegen stehen. Für jedes Element dieses Systems (z. B. Kunde, Vertriebsbeauftragter, Produkt, Produktionsleiter, Unternehmensleitung) wird ein Vertreter aus den anwesenden Teilnehmern gewählt.

Aufstellen [Bearbeiten]

Der Klient wählt für jede Vertreterposition einen Seminarteilnehmer aus. Jeder Teilnehmer, der sich für diese Aufstellung hat auswählen lassen, vertritt (daher der Name Vertreter) einen der oben aufgeführten Systemteilnehmer. Der Teilnehmer, der das Klärungsanliegen hat, stellt die gewählten Vertreter wortlos d. h. ohne Kommentierung und gesammelt (d. h. aufmerksam bzw. achtsam) im Raum auf. Die Freiheitsgrade für die Positionierung sind dabei Ort und die Blickrichtung.

Befragung und Interventionen [Bearbeiten]

Die gewählten Vertreter, die keinerlei Vorkenntnisse über das reale System (in dem sie nun eine Vertreterrolle innehaben) haben, werden nach einer kurzen Phase der Einfindung nach Veränderungen ihrer Wahrnehmung befragt. Wahrnehmungen können dabei sein: * Veränderungen im Körperempfinden (Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen …) * Empfindungen von Zugehörigkeit, Distanz, Nähe zu anderen Vertretern im System * plötzliche Impulse, die Position im System räumlich verändern zu wollen * unerwartete Gedankengänge und Ideen in Bezug auf das aufgestellte System * Emotionen von Ärger, Erleichterung, Unruhe, Erwartungen, Last bzw. Bürde … Jedoch wird an die Vertreter keine Erwartung herangetragen, in irgend einer Weise eine Ergebnis oder eine Leistung zu erbringen oder zwangsläufig eine Wahrnehmungsveränderung zu verspüren und so kommt es durchaus auch vor, dass einzelne Vertreter eine Rolle erhalten haben, die eine sogenannte schwache Dynamik aufweist, bei der der Vertreter kaum eine oder gar keine Wahrnehmungsveränderung erfährt – während andere Vertreter der gleichen Aufstellung überaus deutliche Wahrnehmungsveränderungen verspüren können. Der Seminarleiter kann zur Erarbeitung eines sog. Lösungsbildes die Position der Vertreter im Zuge einer Prozessarbeit auch verändern (die Vertreter umstellen) und Sätze vorgeben und dabei die Wirkung dieser Interventionen auf das aufgestellte System erkunden. Ein Lösungsbild ist, nach erfolgter Prozessarbeit, z. B. dann gefunden, wenn jeder der Systemteilnehmer frei von systembelastenden Symptomen ist, einen kraftvollen Platz im System gefunden hat und die Systemteilnehmer in sinnvoller d. h. konstruktiver Weise miteinander kommunizieren bzw. wechselwirken. Zum Ende der Aufstellung werden die Vertreter vom Aufstellungsleiter explizit (d. h. expressis verbis) aufgefordert sich zu „entrollen“ d. h. sich von ihren Vertreterrollen zu lösen, aus dem Feld der Aufstellung herauszutreten und sich wieder mit ihrer eigenständigen und individuellen Persönlichkeit zu identifizieren. (siehe auch: Vergleichbarkeiten)

 

Freiburg im Breisgau

Freiburg im Breisgau (auf Alemannisch Friburg im Brisgau) ist mit rund 220.000 Einwohnern nach Stuttgart, Mannheim und Karlsruhe die viertgrößte Stadt in Baden-Württemberg und südlichste Großstadt Deutschlands. Die kreisfreie Stadt im gleichnamigen Regierungsbezirk ist Sitz des Regionalverbands Südlicher Oberrhein und des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Die Zähringer bauten im Jahr 1091 auf dem Schlossberg eine Burg und verliehen Freiburg 1120 das Markt- und Stadtrecht. Nach dem Aussterben der Zähringer folgten die Grafen von Freiburg als Stadtherren, deren sich die Bürger durch Freikauf und Anschluss an das Haus Habsburg nach 150 Jahren entledigten. Erst 1806 endete die österreichische Zeit, als die Stadt und der Breisgau aufgrund des Pressburger Friedens badisch wurden. Die Altstadt mit dem Münster und den für Freiburg bekannten Bächle ist Ziel von jährlich über drei Millionen Besuchern. Die Stadt gilt als Tor zum Schwarzwald und ist für ihr sonniges, warmes Klima bekannt.

Naturraum [Bearbeiten]

Geografische Lage [Bearbeiten]

Freiburg liegt im Südwesten Baden-Württembergs am südöstlichen Rand des Oberrheingrabens und am westlichen Fuße des Schwarzwaldes. Die nächstgelegenen Großstädte sind Mülhausen (frz. Mulhouse) im Elsass, etwa 46 km Luftlinie südwestlich, Basel, etwa 51 km südlich, Zürich, etwa 85 km südöstlich, Straßburg, etwa 66 km nördlich, Karlsruhe, etwa 120 km nördlich sowie Stuttgart, etwa 133 km nordöstlich von Freiburg. Die Ausdehnung der Stadt in nord-südlicher Richtung beträgt 18,6 km, in ost-westlicher Richtung 20 km. Von der Gemarkungsgrenze sind es bis zur Grenze nach Frankreich 3 km, bis zur Grenze mit der Schweiz 42 km. Der Straßenname „Auf der Zinnen“ erinnert an die ehemalige Stadtmauer der Stadt. Etwa 200 Meter nördlich davon verläuft der 48. nördliche Breitengrad. Die Stelle ist auf beiden Seiten der Nord-Süd-Durchgangsstraße, die hier Habsburgerstraße heißt, durch eine Schrift in Pflastersteinen verschiedener Farben hervorgehoben, so dass die geografische Breite erkennbar ist. Nachbargemeinden [Bearbeiten] Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Freiburg; sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden, genannt und liegen alle im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, außer Vörstetten, das zum Landkreis Emmendingen gehört: Vörstetten, Gundelfingen, Glottertal, Stegen, Kirchzarten, Oberried (Breisgau), Münstertal/Schwarzwald, Bollschweil, Horben, Au (Breisgau), Merzhausen, Ebringen, Schallstadt, Bad Krozingen, Breisach am Rhein, Merdingen, Gottenheim, Umkirch und March.

Stadtgliederung [Bearbeiten]

Freiburg hat 28 Stadtteile, die vorwiegend zu statistischen Zwecken in 42 Stadtbezirke gegliedert sind. In den bei der Kreisreform des ehemaligen Landkreises Freiburg eingegliederten Stadtteilen Ebnet, Hochdorf, Kappel, Lehen, Munzingen, Opfingen, Tiengen und Waltershofen wurde die Ortschaftsverfassung eingeführt. Damit erhielten diese Orte einen von der Bürgerschaft der Ortschaft zeitgleich mit dem Gemeinderat zu wählenden Ortschaftsrat mit einem Ortsvorsteher an der Spitze sowie eine örtliche Verwaltung. Die Ortschaftsräte sind zu allen wichtigen die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Freiburg.

Verkehr [Bearbeiten] Straßenverkehr [Bearbeiten]

Freiburg liegt verkehrsgeographisch günstig an den großen europäischen Verkehrsmagistralen Rhein–Saône–Rhône–Mittelmeer und Rhein–Gotthard–Italien. Die Autobahn A 5 verbindet Freiburg in Richtung Norden mit Straßburg, Karlsruhe, Mannheim und Frankfurt am Main und in Richtung Süden mit Mülhausen (Mulhouse) und Basel. Freiburg verfügt über drei Autobahnausfahrten: Nord, Mitte und Süd. Außerdem liegt Freiburg an den Bundesstraßen B 3 (Buxtehude–Weil am Rhein) und wird von der B 31 (Breisach–Lindau) durchquert. Die B 294 beginnt in Freiburg und führt über Freudenstadt und Pforzheim nach Bretten. Freiburg liegt an einer Ferienstraße. Dies ist die grenzüberschreitende Grüne Straße/Route Verte, die in den Vogesen in Contrexéville beginnt, bei Breisach am Rhein den Rhein überschreitet und in der Nordroute in Lindau und in der Südroute in Konstanz endet. Freiburg war in den 1970er Jahren eine der ersten Städte, die durch die Sperrung der Innenstadt für den KFZ-Verkehr eine Fußgängerzone schufen. Heute verfügt die Stadt über ein dynamisches Parkleitsystem, das auf die Anzahl der verfügbaren freien Parkplätze in den zahlreichen Parkhäusern am Rande der autofreien Innenstadt hinweist. Das Quartier Vauban ist als weitgehend autofreie Neubausiedlung konzipiert.

Eisenbahnverkehr [Bearbeiten]

Der Freiburger Hauptbahnhof bedient vier Bahnstrecken und wird täglich von ca. 65.000 Menschen benutzt. Die Rheintalbahn (Mannheim–Basel) befindet sich zur Zeit im viergleisigen Ausbau, da sie zukünftig als Zubringer zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) dienen soll. Die Höllentalbahn führt von Freiburg über den Schwarzwald nach Donaueschingen. Neben den Regionalzügen der DB Regio AG verbindet die Breisgau-S-Bahn (BSB) die umliegenden Städte und Gemeinden mit dem Oberzentrum Freiburg: Die Elztalbahn führt über Waldkirch durch das Elztal nach Elzach, und die Breisacher Bahn führt nach Breisach über Gottenheim und Ihringen; in Gottenheim und Breisach besteht Anschluss an die den Kaiserstuhl umrundende Kaiserstuhlbahn der SWEG. Diese Gesellschaft betreibt im Umland auch die Münstertalbahn zwischen Bad Krozingen und Münstertal, wobei einzelne Kurse von und bis Freiburg geführt werden. Außer dem Hauptbahnhof gibt es an den einzelnen Eisenbahnstrecken weitere Bahnhöfe oder Haltepunkte: * an der Rheintalbahn: St. Georgen, Herdern und Zähringen * an der Höllentalbahn: Wiehre und Littenweiler * an der Breisacher Bahn: Klinikum, Neue Messe-Universität und Freiburg-West (im Stadtteil Landwasser) Im Eisenbahngüterverkehr ist Freiburg kein Eisenbahnknoten mehr; der Freiburger Güterbahnhof dient jedoch als Terminal für die Rollende Landstraße von Freiburg nach Novara in Norditalien.

Städtischer Nahverkehr [Bearbeiten]

Die Stadt und teilweise das nahe Umland wird von vier Stadtbahnlinien und 21 Buslinien der Freiburger Verkehrs AG erschlossen. Die Stadt gehört zum Tarifgebiet des Regio-Verkehrsverbunds Freiburg. Eigens für die Stadt Freiburg wurde von der Waggonfabrik Düwag der Düwag GT8 Typ Freiburg konstruiert, der bis heute im Einsatz ist, zum größeren Teil mit Niederflur-Mittelabteil. Weiterhin gehören zur Fahrzeugflotte der Stadtbahn 26 Fahrzeuge des Typs GT8D-MN-Z der Düwag für Zweirichtungsbetrieb mit 48 % Niederfluranteil. Schließlich verkehren auf den am stärksten frequentierten Strecken Triebwagenzüge des Typs „Siemens Combino“, acht „Combino Basic“ und zehn „Combino Advanced“. Ebenfalls von der Freiburger Verkehrs AG betrieben wird die Schauinslandbahn, Deutschlands längste (3,6 km) Kabinen-Umlauf-Seilbahn, mit der die Höhen des Schauinslands, Freiburgs Hausberg (1.284 m), gut zu erreichen sind.

Luftverkehr [Bearbeiten] Der seit 1907 bestehende Flugplatz in Freiburg ist als Verkehrslandeplatz für Flugzeuge bis zehn Tonnen zugelassen. Er befindet sich im Westen der Stadt, nahe dem neuen Messegelände. Der meiste Flugverkehr wird jedoch über den EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg im benachbarten Oberelsass abgewickelt. Zum EuroAirport besteht vom Freiburger Hauptbahnhof aus eine Busverbindung (55 Minuten), hervorragende Bahn-Direktverbindungen bestehen aber auch zum Flughafen Frankfurt (circa 2:10 h).

 

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