
Familienaufstellung im Tagesworkshop
für Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart.
Differenzierung & Nutzen unserer Familienaufstellung auf einen Blick:
- Sichtbarmachen und klären:
Konflikte mit Eltern und Partner, Selbstaufopferung, Alkoholismus, Angst vor Nähe, Angst vor Beziehungen, Krankheitssymptome etc. können die Folge von Verstrickungen im Familiensystem sein, von denen die Betroffenen gar keine Ahnung haben. - Verstehen und lösen:
Die Systemische Familienaufstellung ist ein verblüffend einfaches und faszinierendes Hilfsmittel, um diesen Themen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen. - Familienaufstellungen ermöglichen Veränderungen:
Entwicklung neuer Lebensperspektiven, mehr Zufriedenheit und Lebensfreude, Klärung der eigenen Rolle im System von Familie und Beruf, körperliche und seelische Gesundheit, sowie erfüllende Beziehungen werden tief greifend unterstützt. - Eine professionelle Aufstellungsleitung
bietet Ihnen sensible und wertschätzende Begleitung in einem geschützten Rahmen. Es besteht Schweigepflicht! - Wie funktioniert eine Familienaufstellung:
» alle Details zum Ablauf einer Familienaufstellung - Zur Preisübersicht:
» Infos zu Ihrer Investition bitte hier klicken! - Zur Terminübersicht:
» Zur Terminübersicht bitte hier klicken! - Veranstaltung im Nexus Seminarzentrum:
NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg,
Brandenburgerstrasse 30,
69493 Hirschberg. - Ihre Anfahrt zum Tagesworkshop Familienaufstellung:
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Mehr Details zum Tagesworkshop Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart:
Aufstellungen eröffnen uns einen vollkommen neuen Blick auf unser eigenes System. Sie schaffen neue Perspektiven.
- Wollen Sie endlich Ihre Rolle klären und kraftvoll leben?
- Stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung und suchen dringend Antworten?
- Sie befinden sich in dauerhaften familiären Schwierigkeiten?
- Ihre Beziehungen wollen trotz aller Liebe nicht gelingen?
- Sie leben alleine, wünschen sich aber eine Partnerschaft?
- Sie leiden an immer wiederkehrenden Problemen oder hartnäckigen Symptomen?
- Sie benötigen in einer persönlichen Situation mehr Klarheit?
- Sie wollen Ihren richtigen Platz einnehmen und familiäre Verstrickungen auflösen?
- Sie wollen die Hintergründe immer wiederkehrender Konflikte verstehen und verändern?
- Sie wollen Eigenständigkeit und Autonomie gewinnen?
Hier kann eine Familienaufstellung Klarheit bringen und hilfreich sein.
Manchmal gibt es Schwierigkeiten innerhalb der Familie oder der Beziehung.
Trotz intensiver Bemühungen zeigt sich scheinbar keine Lösung:
- bei plötzlichem Arbeitsplatzverlust
- bei einer überraschenden Trennung vom Partner
- wenn trotz harter Arbeit der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt
- bei Konflikten mit Kindern, Geschwistern, Eltern, Ex-Partnern
- wenn permanente Differenzen mit Geschäftspartnern und Kollegen auftreten
- bei unverhofft auftretenden Krankheitssymptomen und chronische Erkrankungen
- bei ständig wiederkehrenden Situationen, denen Sie sich nicht gewachsen fühlt
- Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen und dringend Antworten suchen
- Sie alleine leben, sich aber eine Partnerschaft wünschen
Das erste und auch wichtigste Bezugssystem ist unsere Ursprungsfamilie. Beeinträchtigende Auswirkungen auf alle Familienmitglieder haben zum Beispiel
- Selbstaufopferung
- Angst vor Nähe
- Alkoholismus
- Angst vor Beziehungen
- ein belastetes Verhältnis zu den Eltern
- schwerwiegende schicksalhafte Ereignisse
- verschwiegene Geschwister
- ausgeschlossene Familienmitglieder
- ungeklärte, vergangene Partnerschaften
- totgeborene und abgetriebene Kinder
Solche Dynamiken sind uns oft nur zum Teil bewusst. Die Vorkommnisse und Konditionierungen aus unserer Ursprungsfamilie wirken immer prägend auf unser gesamtes Leben. Mit unserer Geburt sind wir Teil
- unserer Familien
- unserer Ahnenreihen
- und vielen weiteren Beziehungssystemen
Wie funktioniert eine Familienaufstellung?
In einer Aufstellung wird eine Problemstellung durch sog. Protagonisten (Stellvertreter) repräsentiert. Die betroffene Person stellt mit den Protagonisten ihr inneres Bild auf. Jeder ausgewählte Stellvertreter verleiht allen Elementen seine Stimme, seine Körperempfindungen und seine Gefühlswahrnehmung.
Die Aufstellungsleitung befragt dann alle Stellvertreter nach deren Zuständen.
So werden die sich zeigenden Dynamiken zum Ausdruck gebracht. Die Wahrnehmungen auf körperlicher Ebene und der Gefühlsebene, werden in Beziehung zu dem eigenen System aufgestellt.
Zum Beispiel
- die Herkunftsfamilie
- die Gegenwartsfamilie
- einschränkende Verhaltensmuster
- die Partnerschaft
- Geschwister
- Parallelen aus der Familiengeschichte
- Bestandteile des sozialen oder räumlichen Umfelds
- Berufssituationen
- Geschäftspartner
- Krankheiten und deren Symptome
Der Rahmen einer Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart:
Es können die unterschiedlichsten Anliegen aufgestellt werden und noch viele weitere mögliche Elemente. Offene Lebensfragen, gesundheitliche oder zwischenmenschliche Probleme, Entscheidungsschwierigkeiten, emotionale oder andere aktuelle oder chronische Konflikte.
Jede Aufstellung findet immer in einem für Sie geschützten Rahmen statt.
In intensiven Gruppenprozessen werden neue Perspektiven und Lösungen möglich.
Alle Teilnehmer profitieren von jeder Aufstellungen. Ob als Stellvertreter (Protagonist) oder auch aus der Beobachterperspektive. Das aktive Aufstellungsfeld wirkt auf alle.
Der wertschätzende, respektvolle und sensible Umgang aller Teilnehmer ist dabei Grundvoraussetzung.
Alle Geschehnisse bleiben unkommentiert und frei von Bewertung.
Es besteht Schweigepflicht!
Wenn Sie eine persönliche Nachbetreuung wünschen, biete ich Ihnen gerne weitere Termine an.
Eine Familienaufstellungen kann auch in » Einzelarbeit und als
» Intensiv-Selbsterfahrungswochenende durchgeführt werden.
Ort Tagesworkshop Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart:
NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Strasse 30
69493 Hirschberg
Ihre Investition für eine Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart:
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Anmeldung, Buchungsbedingungen, Haftungsausschluss
für Teilnehmer aus dem Raum Stuttgart:
» Alle Infos: Anmeldung, Buchungsbedingungen, Haftungsausschluss
So finden Sie unser Seminarzentrum in Hirschberg, in der Nähe von Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen:
Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar. Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Wiesbaden, Hannover, Mainz, Koblenz, Trier, Darmstadt, Heilbronn, Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).
In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen.
In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.
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Familienaufstellung Neunkirchen
Familienaufstellung Neustadt an der Weinstraße
Familienaufstellung Neustadt-Weinstraße
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Familienaufstellung Bezirk-Karlsruhe
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Familienaufstellung Saarbrücken-Saar
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Familienaufstellung Zweibruecken
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Familienaufstellung
Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung, Teamaufstellung und Skulptur (Familientherapie) überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)
Familienaufstellung ist eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung. Es gibt verschiedene Ansätze von Systemaufstellungen, wie z. B. Organisationsaufstellungen, oder „Familienaufstellung nach Hellinger“, die lange Zeit die bekannteste Methode war. Bei Hellingers Methode wurde u. a. die Familienskulptur nach Virginia Satir weiterentwickelt, wie sie auch in der Familientherapie oder in der Systemischen Therapie bekannt ist.
Ablauf [Bearbeiten]
Siehe auch unter Systemaufstellung. Der Aufstellende wählt nach dem Gespräch mit dem Leiter unter den anwesenden Personen sogenannte Stellvertreter entsprechend seiner Frage. Diese platziert der Aufstellende nun jeweils intuitiv im Raum. Aufgrund der sich daraufhin entwickelnden psychischen Dynamik sollen die so gestellten Stellvertreter sich nach einer Zeit der Sammlung in der Regel so fühlen wie die von ihnen repräsentierten Personen. Die Stellvertreter können nun ihre eigenen Empfindungen und Gefühle „ausdrücken“, die damit für die Anwesenden wahrnehmbar werden. Nach Ansicht des Gedankens von Aufstellungen allgemein sollen die „gestellten Personen“ die Gefühle und Verhaltensweisen der „echten Personen“, d.h. in diesem Fall der Familienmitglieder, „übernehmen“ können, damit die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit in diesem Rahmen ansetzen kann. Die Angehörigen des Klienten würden also im strukturierten Raum der Wahrnehmungen gleichsam „psychisch“ Anwesende. Krankmachende Verstrickungen werden nach Ansicht der Familienaufstellung durch die jetzt ansetzende Prozessarbeit unter Anleitung in heilsame Lösungen gewandelt. Mit Begleitung des Therapeuten sollen solche Einsichten für die Aufsteller erleichternde und lösende neue Haltungen und Positionen im weiteren Leben ermöglichen. Manche Leiter gehen davon aus, dass der Aufsteller die Lösung seiner Konflikte und Probleme bereits kennt und sie durch die Aufstellung aus dem Unbewussten oder einem verdrängten Zustand an die Oberfläche des Bewusstseins bringen kann. Neben dem Familienaufstellen in einer Gruppe von etwa 20 Menschen gibt es auch die Möglichkeit, nur mit einem Therapeuten und Symbolen für die einzelnen Familienmitglieder ein soziales Gefüge aufzustellen. Schließlich gibt es eine weitere Form, in der der Aufsteller nur eine Person für sich selber aufstellt und dann Mitglieder der anwesenden Gruppe auf diese Situation reagieren und sich zu der aufgestellten Person an „passenden“ Plätzen im Raum hinzustellen.
Ursprünge und ähnliche Verfahren [Bearbeiten]
Die historischen „Vorläufer“ ähnlicher Aufstellungsformen sind: * Das „Psychodrama“ des österreichischen Arztes Jakob Levy Moreno (1889-1974). Er wählte „Stellvertreter“ für die betreffenden Personen, die an einem in der therapeutischen Arbeit zu betrachtenden Konflikt beteiligt waren. * Die „Familienskulptur“, auch „Familienrekonstruktion“, entwickelt von Virginia Satir (1916-1988) (Palo-Alto-Gruppe). Dieses Verfahren betonte die Bedeutung der räumlichen Anordnung bei der Prozessarbeit bzw. um die Bedeutung der Position von Familienmitgliedern kenntlich zu machen und führte das Auswählen von „Stellvertretern“ unter dem Begriff „Familienskulptur“ im Jahr 1969 in die Fachwelt ein. Diese Technik ermöglicht den Klienten, Familienbeziehungen nonverbal darzustellen und zu erkennen. Widersprüche oder Abweichungen zwischen dem, was körperlich gezeigt und dem, was gesagt wird, können reflektiert werden. Da hinderliche Pflichtgefühle vergessen werden, kann so ein recht wirklichkeitsgetreues Abbild der Gefühlsbeziehungen innerhalb der Familie entstehen. Anhand der dargestellten Konstellation kann sich der Therapeut ein Bild von dem sozialen Gefüge machen, in dem der Klient lebt und von dem er beeinflusst wird. Gleichzeitig ist es dem Klienten möglich, innerhalb dieses nun auch in äußerlich sichtbarer Weise dargestellten Beziehungsgeflechtes gleich eine Reaktion auf sein Verhalten zu erfahren, die anschließend auf der verbalen und emotionalen Ebene befragt werden kann. * Die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit hat in den letzten 20 Jahren aus diesen verschiedensten Richtungen Impulse bezogen. Auch die Erweiterung zum „Aufstellen“ von Organisationen durch Gunthard Weber und Klaus Grochowiak und weitere Abwandlungen wie Teamaufstellung und Systemaufstellung stellen weitere Entwicklungen dar.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Familienaufstellung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Systemaufstellung
Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung und Teamaufstellung überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)
Eine Systemaufstellung ist eine Übung innerhalb einer in Seminarform angebotenen Veranstaltung und der Oberbegriff für verschiedene Aufstellungsformate, von denen die Familienaufstellung die bekannteste ist. Allen Aufstellungsformaten gemeinsam ist die Vorgehensweise, dass Personen als sogenannte Stellvertreter eine Benennung – (im Sinne von „Vertreter für …“) – erhalten, im Raum positioniert werden und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt werden. Ein Kernpunkt des methodischen Vorgehens bei der Durchführung von Systemaufstellungen ist es, insbesondere solche Systemdynamiken durch die Aufstellungsmethode zu betrachten, die durch logisch-rationale Erwägungen i.a. weniger effektiv erfahrbar gemacht werden können. Zielsetzungen können dabei auch allgemeine Klärungsanliegen oder Fragen zum Management und Selbstmanagement innerhalb sozialer Systeme (z. B. bei Fragen aus dem beruflichen Kontext) wie z. B. bei Organisationsaufstellungen oder Strukturaufstellungen sein. Bei Drehbuchaufstellungen wird z. B. die Publikumswirksamkeit oder auch Stimmigkeit literarischer Werke durch den jeweiligen Autor erörtert bzw. hinterfragt. Bei allen Systemaufstellungen wird davon ausgegangen, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen bzw. Dynamiken des realen Systems nahe kommen und so eine Hilfe für Entscheider darstellen.
Aufstellungsformate [Bearbeiten]
* Familienaufstellung o Aufstellung des sog. Herkunftssystems o Aufstellung des sog. Gegenwartssystems * Organisationsaufstellungen, z. B. o Teamaufstellung o juristische Aufstellung o politische Aufstellungen o Managementaufstellung o Projektaufstellung * Strukturaufstellungen, z. B. o Problemaufstellung o Zielannäherungsaufstellung o Entscheidungsaufstellung, z. B. Tetralemmaaufstellung (Tetra = 4; bekannter: Dilemma) o Aufstellung innerer Dispositionen, z. B. Aufstellung des inneren Teams, Ich-und-Selbstaufstellung o Glaubenssatzaufstellung, Glaubenspolaritätenaufstellung o Aufstellungen mit speziellen Themenschwerpunkten wie: Umgang mit bzw. Beziehung zum Geld, Erfolg oder Zeitmanagement o Aufstellung mit bzw. nach sprachlicher Oberflächenanalyse * experimentelle und Archetypaufstellungen, z. B. o Drehbuchaufstellungen (für Autoren) o Aufstellungen von Mythen und Märchen o Naturaufstellungen
Ablauf [Bearbeiten]
Rahmenbedingungen [Bearbeiten]
Systemaufstellungen werden üblicherweise in Seminarform als Gruppenveranstaltung mit mindestens 8 Teilnehmern angeboten, da zur Durchführung einer Aufstellung im Allgemeinen mehrere Personen als sogenannte Vertreter benötigt werden.
Vorbesprechung und Formatwahl [Bearbeiten]
Vor Beginn einer Aufstellung wird die Person, die um eine Aufstellung zu einem bestimmten Klärungsanliegen gebeten hat, vom Seminarleiter (im Beisein der anderen Teilnehmer) zum Anliegen interviewt. Zweck dieses Interviews ist es, das zum Anliegen gehörende System (Organisation, Personengruppe, Ziele, Problematiken etc.) und Systemgrenzen in Erfahrung zu bringen, damit der Seminarleiter aus den Schilderungen die Anzahl und Auswahl der für die Systemaufstellung erforderlichen Vertreterbezeichnungen festlegen kann. Nach dem Eingangsinterview wählt der Seminarleiter ein Format für die Aufstellung. Das Format kann im Allgemeinen eine Organisationsaufstellung oder Familienaufstellung und im Speziellen eine der Strukturaufstellungsformate sein. Das Ensemble bzw. die Auswahl der Vertreterbenennungen einer Aufstellung und bei Strukturaufstellungen ggf. auch Standards in der Vorgehensweise wird als Aufstellungsformat bezeichnet. Die Formatwahl und Durchführung einer Aufstellung sei (zur besseren Veranschaulichung) am Beispiel einer Organisationsaufstellung verdeutlicht. Angenommen ein Unternehmen habe eine schwierige Kundenbeziehung zu einem bestimmten einzelnen Kunden, ohne dass die Ursache dafür – abgesehen von sich immer wiederholenden, offenbar grundlosen Reklamationen oder Beanstandungen – ersichtlich oder rational erklärbar wäre. Im Eingangsinterview wird vom Seminarleiter geklärt, welche Personen, Abteilungen, Produkte oder Dienstleistungen in Beziehung zu diesem Kunden bzw. Klärungsanliegen stehen. Für jedes Element dieses Systems (z. B. Kunde, Vertriebsbeauftragter, Produkt, Produktionsleiter, Unternehmensleitung) wird ein Vertreter aus den anwesenden Teilnehmern gewählt.
Aufstellen [Bearbeiten]
Der Klient wählt für jede Vertreterposition einen Seminarteilnehmer aus. Jeder Teilnehmer, der sich für diese Aufstellung hat auswählen lassen, vertritt (daher der Name Vertreter) einen der oben aufgeführten Systemteilnehmer. Der Teilnehmer, der das Klärungsanliegen hat, stellt die gewählten Vertreter wortlos d. h. ohne Kommentierung und gesammelt (d. h. aufmerksam bzw. achtsam) im Raum auf. Die Freiheitsgrade für die Positionierung sind dabei Ort und die Blickrichtung.
Befragung und Interventionen [Bearbeiten]
Die gewählten Vertreter, die keinerlei Vorkenntnisse über das reale System (in dem sie nun eine Vertreterrolle innehaben) haben, werden nach einer kurzen Phase der Einfindung nach Veränderungen ihrer Wahrnehmung befragt. Wahrnehmungen können dabei sein: * Veränderungen im Körperempfinden (Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen …) * Empfindungen von Zugehörigkeit, Distanz, Nähe zu anderen Vertretern im System * plötzliche Impulse, die Position im System räumlich verändern zu wollen * unerwartete Gedankengänge und Ideen in Bezug auf das aufgestellte System * Emotionen von Ärger, Erleichterung, Unruhe, Erwartungen, Last bzw. Bürde … Jedoch wird an die Vertreter keine Erwartung herangetragen, in irgend einer Weise eine Ergebnis oder eine Leistung zu erbringen oder zwangsläufig eine Wahrnehmungsveränderung zu verspüren und so kommt es durchaus auch vor, dass einzelne Vertreter eine Rolle erhalten haben, die eine sogenannte schwache Dynamik aufweist, bei der der Vertreter kaum eine oder gar keine Wahrnehmungsveränderung erfährt – während andere Vertreter der gleichen Aufstellung überaus deutliche Wahrnehmungsveränderungen verspüren können. Der Seminarleiter kann zur Erarbeitung eines sog. Lösungsbildes die Position der Vertreter im Zuge einer Prozessarbeit auch verändern (die Vertreter umstellen) und Sätze vorgeben und dabei die Wirkung dieser Interventionen auf das aufgestellte System erkunden. Ein Lösungsbild ist, nach erfolgter Prozessarbeit, z. B. dann gefunden, wenn jeder der Systemteilnehmer frei von systembelastenden Symptomen ist, einen kraftvollen Platz im System gefunden hat und die Systemteilnehmer in sinnvoller d. h. konstruktiver Weise miteinander kommunizieren bzw. wechselwirken. Zum Ende der Aufstellung werden die Vertreter vom Aufstellungsleiter explizit (d. h. expressis verbis) aufgefordert sich zu „entrollen“ d. h. sich von ihren Vertreterrollen zu lösen, aus dem Feld der Aufstellung herauszutreten und sich wieder mit ihrer eigenständigen und individuellen Persönlichkeit zu identifizieren. (siehe auch: Vergleichbarkeiten)
Beobachtungen und Interpretation [Bearbeiten]
Diese Effekte (in Form von Wahrnehmungsveränderungen), die reproduzierbar in Aufstellungen auftreten, werden mit dem Begriff der repräsentierenden Wahrnehmung bezeichnet. Bei den Systemaufstellungen ist zu beobachten, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen des realen Systems nahe kommen und so intuitiv oft stimmige (und damit aufschlussreiche) Aussagen über Dynamiken des realen Systems machen können und auf diese Weise eine Hilfe für den Klienten als Entscheider und Teilnehmer im realen System darstellen. Für die aufgestellten Vertreter ist es im Allgemeinen gut erkennbar, dass bzw. wenn die Wahrnehmungen nicht ihnen selbst sondern dem System und der Rolle zuzuordnen sind, insbesondere wenn die Wahrnehmungen sich auf ein Element des Systems richten und/oder sie nicht zu dem eigenen üblichen Erfahrungsspektrum der Vertreter gehören. Andererseits kommt es gelegentlich auch vor, dass Vertreter für eine Aufstellung eine ähnliche Vertreterrolle erhalten wie sie sie auch in ihrer eigenen Lebenssituation häufig innehaben und damit aus ihrer eigenen Lebenssituation Erfahrungen oder Muster einbringen. Damit kann eine unerwünschte Überlagerung der Wahrnehmungen in der Aufstellung entstehen. Erfahrene Aufstellungsleiter werden den Vertreter in diesem Falle – der von Außenstehenden i.a. nicht leicht erkannt werden kann – austauschen. Eine gegensinnige Wahl, also die Wahl von für die Rolle untypischen Vertretern (z. B. bedächtige Personen als Vertreter für eher spontan wirkende Personen o. Ä.), kann aus diesem Aspekt heraus sinnvoll sein. Aber auch der Fall, dass ein Vertreter aus seiner Rolle heraus einem anderen Vertreter im System eine dieser Rolle nicht angemessenen Bedeutung beimisst (bzw. diese wahrnimmt), kommt vor und kann als ein sich in der Aufstellung manifestierendes und zum System gehöriges Übertragungsphänomen interpretiert, bearbeitet und mit einer geeigneten Prozessarbeit aufgelöst werden. Aufgabe des Seminarleiters ist es, mit diesen Aussagen der Vertreter zu arbeiten und für den bzw. mit dem Seminarteilnehmer eine Lösungsmöglichkeit zu erarbeiten. Auch wer die Interpretation, dass Aufstellungen die unbewusste Ebene aufdecken können, nicht teilt, müsste anerkennen können, dass Aufstellungen ein Hilfsmittel sein können, Fremd- und Selbstbild von Personen bzw. Innenansicht und Außenansicht von Organisationen abzugleichen und als Entscheidungshilfen für das Selbstmanagement und für das Management von Systemen (auf die der Aufstellende Einfluss und Entscheidungsbefugnis hat) heranzuziehen – selbst dann, wenn das sich in der Aufstellung zeigende Szenario nur als Inspirationsquelle gewertet würde.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Systemaufstellung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Stuttgart
Stuttgart ist die Landeshauptstadt des deutschen Landes Baden-Württemberg und mit rund 600.000 Einwohnern dessen größte Stadt. Im schwäbischen Dialekt wird die Stadt auch Schtuagerd genannt. Sie ist die sechstgrößte Stadt Deutschlands und bildet das Zentrum der rund 2,7 Millionen Einwohnern zählenden Region Stuttgart, der (nach dem Ruhrgebiet und Berlin) drittgrößten Agglomeration der Bundesrepublik Deutschland, sowie der Europäischen Metropolregion Stuttgart (ca. 5,3 Mio. Einwohner), der viertgrößten im Bundesgebiet. Als Sitz der baden-württembergischen Landesregierung sowie des Landtags und zahlreicher Landesbehörden ist Stuttgart das politische Zentrum des Landes (siehe Liste der Behörden und Einrichtungen in Stuttgart). Das Stadtbild wird durch viele Anhöhen (z. T. Weinberge), Täler (u. a. das Neckartal) und Grünanlagen (u. a. Rosensteinpark, Schlossgarten) geprägt. Stuttgart hat den Status eines Stadtkreises und ist Sitz des Regierungspräsidiums Stuttgart, das den Regierungsbezirk Stuttgart verwaltet. Außerdem tagt hier das Regionalparlament der Region Stuttgart, eine von drei Regionen im Regierungsbezirk Stuttgart. Darüber hinaus ist Stuttgart Sitz des evangelischen Landesbischofs von Württemberg (Evangelische Landeskirche in Württemberg) und Teil der katholischen Diözese Rottenburg-Stuttgart. 2009 erreichte Stuttgart im bundesweiten INSM-Ranking der erfolgreichsten deutschen Großstädte den fünften Platz und ist damit nach INSM-Kriterien die erfolgreichste Großstadt Baden-Württembergs.[2]
Geographie und Klima [Bearbeiten]
Geographische Lage [Bearbeiten]
Stuttgart liegt im Zentrum des Landes Baden-Württemberg. Die Kernstadt befindet sich „zwischen Wald und Reben“ im sogenannten „Stuttgarter Kessel“, einer Talerweiterung des (inzwischen meist überwölbten), in den Neckar mündenden Nesenbaches und seiner Nebenbäche. Die Stadtteile reichen im Norden bis in das Neckarbecken, im Westen bis in den Glemswald und auf das Gäu, im Osten bis zu den Ausläufern des Schurwaldes und im Süden bis zur Filderebene und den Ausläufern des Schönbuchs. Im Südosten fließt der Neckar bei den Stadtbezirken Hedelfingen/Obertürkheim von Esslingen am Neckar kommend in das Stadtgebiet und verlässt es im Stadtbezirk Mühlhausen im Nordosten wieder. Das Stadtgebiet erstreckt sich über eine Höhendifferenz von fast 350m, was eine Besonderheit unter den Großstädten darstellt: die Höhe reicht von 207 m ü. NN bei der Neckarschleuse Hofen bis 549 m auf der Bernhartshöhe nahe dem Autobahnkreuz Stuttgart. Zu den markantesten Erhebungen gehören der Birkenkopf (511 m) am Rand des Talkessels, der Württemberg (411 m) über dem Neckartal und der Grüne Heiner (DE) (395 m) an der nordwestlichen Stadtgrenze. Raumplanung [Bearbeiten] Region Stuttgart Die Stadt Stuttgart ist eines von 14 Oberzentren in Baden-Württemberg, sie ist das Oberzentrum des Gebietes der Region Stuttgart, die ihrerseits mit der Stadt Stuttgart und ihren fünf Landkreisen insgesamt 2,67 Mio. Einwohner beherbergt. Im Bereich des Oberzentrums Stuttgart (Region Stuttgart) liegen folgende Mittelzentren: Backnang, Bietigheim-Bissingen/Besigheim, Böblingen/Sindelfingen, Esslingen am Neckar, Geislingen an der Steige, Göppingen, Herrenberg, Kirchheim unter Teck, Leonberg, Ludwigsburg/Kornwestheim, Nürtingen, Schorndorf, Vaihingen an der Enz und Waiblingen/Fellbach. Die Stadt Stuttgart fungiert neben ihrem Stadtgebiet für die Städte Leinfelden-Echterdingen und Filderstadt, – beide im Landkreis Esslingen gelegen – sowie für die Städte Ditzingen, Gerlingen und Korntal-Münchingen – alle drei im Landkreis Ludwigsburg gelegen – als Mittelzentrum. Die Stadt Stuttgart ist das Zentrum der künftigen Metropolregion Stuttgart, und eines der drei Oberzentren innerhalb dieser. Die Metropolregion Stuttgart beherbergt insgesamt 3,46 Mio. Einwohner.
Nachbargemeinden [Bearbeiten] Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Landeshauptstadt Stuttgart. Sie werden im Uhrzeigersinn, beginnend im Nordosten, genannt: Fellbach, Kernen im Remstal (alle Rems-Murr-Kreis), Esslingen am Neckar, Ostfildern, Neuhausen auf den Fildern, Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen (alle Landkreis Esslingen), Sindelfingen und Leonberg (Landkreis Böblingen) sowie Gerlingen, Ditzingen, Korntal-Münchingen, Möglingen, Kornwestheim und Remseck am Neckar (alle Landkreis Ludwigsburg)
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Hauptartikel: Liste der Stadtteile Stuttgarts Das Stadtgebiet der Landeshauptstadt Stuttgart ist verwaltungsmäßig in fünf „innere“ und 18 „äußere“ Stadtbezirke aufgeteilt. Die Stadtbezirke haben einen Bezirksbeirat und einen Bezirksvorsteher, der in den inneren Stadtbezirken nur ehrenamtlich tätig ist. Die Stadtbezirke gliedern sich weiter in Stadtteile. Die Zahl der Stadtteile wurde durch die Änderung der Hauptsatzung vom 1. Juli 2007 und 1. Januar 2009 vergrößert. Seitdem besteht das Stadtgebiet von Stuttgart aus 23 Stadtbezirken und 152 Stadtteilen (Stadtbezirke auf der Stadtkarte sind anklickbar).
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