
Familienaufstellung im Tagesworkshop
für Teilnehmer aus dem Raum Worms.
Differenzierung & Nutzen unserer Familienaufstellung auf einen Blick:
- Sichtbarmachen und klären:
Konflikte mit Eltern und Partner, Selbstaufopferung, Alkoholismus, Angst vor Nähe, Angst vor Beziehungen, Krankheitssymptome etc. können die Folge von Verstrickungen im Familiensystem sein, von denen die Betroffenen gar keine Ahnung haben. - Verstehen und lösen:
Die Systemische Familienaufstellung ist ein verblüffend einfaches und faszinierendes Hilfsmittel, um diesen Themen auf den Grund zu gehen und sie aufzulösen. - Familienaufstellungen ermöglichen Veränderungen:
Entwicklung neuer Lebensperspektiven, mehr Zufriedenheit und Lebensfreude, Klärung der eigenen Rolle im System von Familie und Beruf, körperliche und seelische Gesundheit, sowie erfüllende Beziehungen werden tief greifend unterstützt. - Eine professionelle Aufstellungsleitung
bietet Ihnen sensible und wertschätzende Begleitung in einem geschützten Rahmen. Es besteht Schweigepflicht! - Wie funktioniert eine Familienaufstellung:
» alle Details zum Ablauf einer Familienaufstellung - Zur Preisübersicht:
» Infos zu Ihrer Investition bitte hier klicken! - Zur Terminübersicht:
» Zur Terminübersicht bitte hier klicken! - Veranstaltung im Nexus Seminarzentrum:
NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg,
Brandenburgerstrasse 30,
69493 Hirschberg. - Ihre Anfahrt zum Tagesworkshop Familienaufstellung:
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Mehr Details zum Tagesworkshop Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Worms:
Aufstellungen eröffnen uns einen vollkommen neuen Blick auf unser eigenes System. Sie schaffen neue Perspektiven.
- Wollen Sie endlich Ihre Rolle klären und kraftvoll leben?
- Stehen Sie vor einer wichtigen Entscheidung und suchen dringend Antworten?
- Sie befinden sich in dauerhaften familiären Schwierigkeiten?
- Ihre Beziehungen wollen trotz aller Liebe nicht gelingen?
- Sie leben alleine, wünschen sich aber eine Partnerschaft?
- Sie leiden an immer wiederkehrenden Problemen oder hartnäckigen Symptomen?
- Sie benötigen in einer persönlichen Situation mehr Klarheit?
- Sie wollen Ihren richtigen Platz einnehmen und familiäre Verstrickungen auflösen?
- Sie wollen die Hintergründe immer wiederkehrender Konflikte verstehen und verändern?
- Sie wollen Eigenständigkeit und Autonomie gewinnen?
Hier kann eine Familienaufstellung Klarheit bringen und hilfreich sein.
Manchmal gibt es Schwierigkeiten innerhalb der Familie oder der Beziehung.
Trotz intensiver Bemühungen zeigt sich scheinbar keine Lösung:
- bei plötzlichem Arbeitsplatzverlust
- bei einer überraschenden Trennung vom Partner
- wenn trotz harter Arbeit der wirtschaftliche Erfolg ausbleibt
- bei Konflikten mit Kindern, Geschwistern, Eltern, Ex-Partnern
- wenn permanente Differenzen mit Geschäftspartnern und Kollegen auftreten
- bei unverhofft auftretenden Krankheitssymptomen und chronische Erkrankungen
- bei ständig wiederkehrenden Situationen, denen Sie sich nicht gewachsen fühlt
- Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen und dringend Antworten suchen
- Sie alleine leben, sich aber eine Partnerschaft wünschen
Das erste und auch wichtigste Bezugssystem ist unsere Ursprungsfamilie. Beeinträchtigende Auswirkungen auf alle Familienmitglieder haben zum Beispiel
- Selbstaufopferung
- Angst vor Nähe
- Alkoholismus
- Angst vor Beziehungen
- ein belastetes Verhältnis zu den Eltern
- schwerwiegende schicksalhafte Ereignisse
- verschwiegene Geschwister
- ausgeschlossene Familienmitglieder
- ungeklärte, vergangene Partnerschaften
- totgeborene und abgetriebene Kinder
Solche Dynamiken sind uns oft nur zum Teil bewusst. Die Vorkommnisse und Konditionierungen aus unserer Ursprungsfamilie wirken immer prägend auf unser gesamtes Leben. Mit unserer Geburt sind wir Teil
- unserer Familien
- unserer Ahnenreihen
- und vielen weiteren Beziehungssystemen
Wie funktioniert eine Familienaufstellung?
In einer Aufstellung wird eine Problemstellung durch sog. Protagonisten (Stellvertreter) repräsentiert. Die betroffene Person stellt mit den Protagonisten ihr inneres Bild auf. Jeder ausgewählte Stellvertreter verleiht allen Elementen seine Stimme, seine Körperempfindungen und seine Gefühlswahrnehmung.
Die Aufstellungsleitung befragt dann alle Stellvertreter nach deren Zuständen.
So werden die sich zeigenden Dynamiken zum Ausdruck gebracht. Die Wahrnehmungen auf körperlicher Ebene und der Gefühlsebene, werden in Beziehung zu dem eigenen System aufgestellt.
Zum Beispiel
- die Herkunftsfamilie
- die Gegenwartsfamilie
- einschränkende Verhaltensmuster
- die Partnerschaft
- Geschwister
- Parallelen aus der Familiengeschichte
- Bestandteile des sozialen oder räumlichen Umfelds
- Berufssituationen
- Geschäftspartner
- Krankheiten und deren Symptome
Der Rahmen einer Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Worms:
Es können die unterschiedlichsten Anliegen aufgestellt werden und noch viele weitere mögliche Elemente. Offene Lebensfragen, gesundheitliche oder zwischenmenschliche Probleme, Entscheidungsschwierigkeiten, emotionale oder andere aktuelle oder chronische Konflikte.
Jede Aufstellung findet immer in einem für Sie geschützten Rahmen statt.
In intensiven Gruppenprozessen werden neue Perspektiven und Lösungen möglich.
Alle Teilnehmer profitieren von jeder Aufstellungen. Ob als Stellvertreter (Protagonist) oder auch aus der Beobachterperspektive. Das aktive Aufstellungsfeld wirkt auf alle.
Der wertschätzende, respektvolle und sensible Umgang aller Teilnehmer ist dabei Grundvoraussetzung.
Alle Geschehnisse bleiben unkommentiert und frei von Bewertung.
Es besteht Schweigepflicht!
Wenn Sie eine persönliche Nachbetreuung wünschen, biete ich Ihnen gerne weitere Termine an.
Eine Familienaufstellungen kann auch in » Einzelarbeit und als
» Intensiv-Selbsterfahrungswochenende durchgeführt werden.
Ort Tagesworkshop Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Worms:
NH-Hotel Hirschberg/Heidelberg
Brandenburger Strasse 30
69493 Hirschberg
Ihre Investition für eine Familienaufstellung
für Teilnehmer aus dem Raum Worms:
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Anmeldung, Buchungsbedingungen, Haftungsausschluss
für Teilnehmer aus dem Raum Worms:
» Alle Infos: Anmeldung, Buchungsbedingungen, Haftungsausschluss
So finden Sie unser Seminarzentrum in Hirschberg, in der Nähe von Mannheim, Heidelberg, Ludwigshafen:
Hirschberg an der Bergstraße liegt in der Metropolregion Rhein-Neckar. Es bestehen sehr gute Verkehrsanbindungen nach Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen, Kaiserslautern, Saarbrücken, Frankfurt, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Wiesbaden, Hannover, Mainz, Koblenz, Trier, Darmstadt, Heilbronn, Stuttgart, Ulm, Augsburg, München, Karlsruhe, Baden-Baden, Offenburg, Freiburg und Basel sowie ein direkter Autobahnanschluss an die A5 (Anschlussstelle Hirschberg).
In fünf Fahrminuten erreichen Sie den Bahnhof in Weinheim, in zehn Fahrminuten erreichen Sie den Hauptbahnhof in Heidelberg, in fünfzehn Fahrminuten den Hauptbahnhof in Mannheim, in zwanzig Fahrminuten den Hauptbahnhof in Ludwigshafen.
In vierzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Frankfurt. In neunzig Fahrminuten erreichen Sie den Flughafen in Stuttgart.
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Familienaufstellung
Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung, Teamaufstellung und Skulptur (Familientherapie) überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)
Familienaufstellung ist eine Form der Systemaufstellung innerhalb der Systemischen Beratung. Es gibt verschiedene Ansätze von Systemaufstellungen, wie z. B. Organisationsaufstellungen, oder „Familienaufstellung nach Hellinger“, die lange Zeit die bekannteste Methode war. Bei Hellingers Methode wurde u. a. die Familienskulptur nach Virginia Satir weiterentwickelt, wie sie auch in der Familientherapie oder in der Systemischen Therapie bekannt ist.
Ablauf [Bearbeiten]
Siehe auch unter Systemaufstellung. Der Aufstellende wählt nach dem Gespräch mit dem Leiter unter den anwesenden Personen sogenannte Stellvertreter entsprechend seiner Frage. Diese platziert der Aufstellende nun jeweils intuitiv im Raum. Aufgrund der sich daraufhin entwickelnden psychischen Dynamik sollen die so gestellten Stellvertreter sich nach einer Zeit der Sammlung in der Regel so fühlen wie die von ihnen repräsentierten Personen. Die Stellvertreter können nun ihre eigenen Empfindungen und Gefühle „ausdrücken“, die damit für die Anwesenden wahrnehmbar werden. Nach Ansicht des Gedankens von Aufstellungen allgemein sollen die „gestellten Personen“ die Gefühle und Verhaltensweisen der „echten Personen“, d.h. in diesem Fall der Familienmitglieder, „übernehmen“ können, damit die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit in diesem Rahmen ansetzen kann. Die Angehörigen des Klienten würden also im strukturierten Raum der Wahrnehmungen gleichsam „psychisch“ Anwesende. Krankmachende Verstrickungen werden nach Ansicht der Familienaufstellung durch die jetzt ansetzende Prozessarbeit unter Anleitung in heilsame Lösungen gewandelt. Mit Begleitung des Therapeuten sollen solche Einsichten für die Aufsteller erleichternde und lösende neue Haltungen und Positionen im weiteren Leben ermöglichen. Manche Leiter gehen davon aus, dass der Aufsteller die Lösung seiner Konflikte und Probleme bereits kennt und sie durch die Aufstellung aus dem Unbewussten oder einem verdrängten Zustand an die Oberfläche des Bewusstseins bringen kann. Neben dem Familienaufstellen in einer Gruppe von etwa 20 Menschen gibt es auch die Möglichkeit, nur mit einem Therapeuten und Symbolen für die einzelnen Familienmitglieder ein soziales Gefüge aufzustellen. Schließlich gibt es eine weitere Form, in der der Aufsteller nur eine Person für sich selber aufstellt und dann Mitglieder der anwesenden Gruppe auf diese Situation reagieren und sich zu der aufgestellten Person an „passenden“ Plätzen im Raum hinzustellen.
Ursprünge und ähnliche Verfahren [Bearbeiten]
Die historischen „Vorläufer“ ähnlicher Aufstellungsformen sind: * Das „Psychodrama“ des österreichischen Arztes Jakob Levy Moreno (1889-1974). Er wählte „Stellvertreter“ für die betreffenden Personen, die an einem in der therapeutischen Arbeit zu betrachtenden Konflikt beteiligt waren. * Die „Familienskulptur“, auch „Familienrekonstruktion“, entwickelt von Virginia Satir (1916-1988) (Palo-Alto-Gruppe). Dieses Verfahren betonte die Bedeutung der räumlichen Anordnung bei der Prozessarbeit bzw. um die Bedeutung der Position von Familienmitgliedern kenntlich zu machen und führte das Auswählen von „Stellvertretern“ unter dem Begriff „Familienskulptur“ im Jahr 1969 in die Fachwelt ein. Diese Technik ermöglicht den Klienten, Familienbeziehungen nonverbal darzustellen und zu erkennen. Widersprüche oder Abweichungen zwischen dem, was körperlich gezeigt und dem, was gesagt wird, können reflektiert werden. Da hinderliche Pflichtgefühle vergessen werden, kann so ein recht wirklichkeitsgetreues Abbild der Gefühlsbeziehungen innerhalb der Familie entstehen. Anhand der dargestellten Konstellation kann sich der Therapeut ein Bild von dem sozialen Gefüge machen, in dem der Klient lebt und von dem er beeinflusst wird. Gleichzeitig ist es dem Klienten möglich, innerhalb dieses nun auch in äußerlich sichtbarer Weise dargestellten Beziehungsgeflechtes gleich eine Reaktion auf sein Verhalten zu erfahren, die anschließend auf der verbalen und emotionalen Ebene befragt werden kann. * Die systemisch-phänomenologische Aufstellungsarbeit hat in den letzten 20 Jahren aus diesen verschiedensten Richtungen Impulse bezogen. Auch die Erweiterung zum „Aufstellen“ von Organisationen durch Gunthard Weber und Klaus Grochowiak und weitere Abwandlungen wie Teamaufstellung und Systemaufstellung stellen weitere Entwicklungen dar.
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Familienaufstellung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
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Systemaufstellung
Die Artikel Familienaufstellung, Organisationsaufstellung, Systemaufstellung, Systemische Strukturaufstellung und Teamaufstellung überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zu vereinigen. Beteilige dich dazu an der Diskussion über diese Überschneidungen. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz. --Goleador 20:21, 16. Dez. 2007 (CET)
Eine Systemaufstellung ist eine Übung innerhalb einer in Seminarform angebotenen Veranstaltung und der Oberbegriff für verschiedene Aufstellungsformate, von denen die Familienaufstellung die bekannteste ist. Allen Aufstellungsformaten gemeinsam ist die Vorgehensweise, dass Personen als sogenannte Stellvertreter eine Benennung – (im Sinne von „Vertreter für …“) – erhalten, im Raum positioniert werden und im Zuge einer Prozessarbeit nach ihrer Wahrnehmung innerhalb des aufgestellten Systems befragt werden. Ein Kernpunkt des methodischen Vorgehens bei der Durchführung von Systemaufstellungen ist es, insbesondere solche Systemdynamiken durch die Aufstellungsmethode zu betrachten, die durch logisch-rationale Erwägungen i.a. weniger effektiv erfahrbar gemacht werden können. Zielsetzungen können dabei auch allgemeine Klärungsanliegen oder Fragen zum Management und Selbstmanagement innerhalb sozialer Systeme (z. B. bei Fragen aus dem beruflichen Kontext) wie z. B. bei Organisationsaufstellungen oder Strukturaufstellungen sein. Bei Drehbuchaufstellungen wird z. B. die Publikumswirksamkeit oder auch Stimmigkeit literarischer Werke durch den jeweiligen Autor erörtert bzw. hinterfragt. Bei allen Systemaufstellungen wird davon ausgegangen, dass die Vertreter in dem so aufgestellten System Aussagen machen (können), die den Aussagen bzw. Dynamiken des realen Systems nahe kommen und so eine Hilfe für Entscheider darstellen.
Aufstellungsformate [Bearbeiten]
* Familienaufstellung o Aufstellung des sog. Herkunftssystems o Aufstellung des sog. Gegenwartssystems * Organisationsaufstellungen, z. B. o Teamaufstellung o juristische Aufstellung o politische Aufstellungen o Managementaufstellung o Projektaufstellung * Strukturaufstellungen, z. B. o Problemaufstellung o Zielannäherungsaufstellung o Entscheidungsaufstellung, z. B. Tetralemmaaufstellung (Tetra = 4; bekannter: Dilemma) o Aufstellung innerer Dispositionen, z. B. Aufstellung des inneren Teams, Ich-und-Selbstaufstellung o Glaubenssatzaufstellung, Glaubenspolaritätenaufstellung o Aufstellungen mit speziellen Themenschwerpunkten wie: Umgang mit bzw. Beziehung zum Geld, Erfolg oder Zeitmanagement o Aufstellung mit bzw. nach sprachlicher Oberflächenanalyse * experimentelle und Archetypaufstellungen, z. B. o Drehbuchaufstellungen (für Autoren) o Aufstellungen von Mythen und Märchen o Naturaufstellungen
Ablauf [Bearbeiten]
Rahmenbedingungen [Bearbeiten]
Systemaufstellungen werden üblicherweise in Seminarform als Gruppenveranstaltung mit mindestens 8 Teilnehmern angeboten, da zur Durchführung einer Aufstellung im Allgemeinen mehrere Personen als sogenannte Vertreter benötigt werden.
Vorbesprechung und Formatwahl [Bearbeiten]
Vor Beginn einer Aufstellung wird die Person, die um eine Aufstellung zu einem bestimmten Klärungsanliegen gebeten hat, vom Seminarleiter (im Beisein der anderen Teilnehmer) zum Anliegen interviewt. Zweck dieses Interviews ist es, das zum Anliegen gehörende System (Organisation, Personengruppe, Ziele, Problematiken etc.) und Systemgrenzen in Erfahrung zu bringen, damit der Seminarleiter aus den Schilderungen die Anzahl und Auswahl der für die Systemaufstellung erforderlichen Vertreterbezeichnungen festlegen kann. Nach dem Eingangsinterview wählt der Seminarleiter ein Format für die Aufstellung. Das Format kann im Allgemeinen eine Organisationsaufstellung oder Familienaufstellung und im Speziellen eine der Strukturaufstellungsformate sein. Das Ensemble bzw. die Auswahl der Vertreterbenennungen einer Aufstellung und bei Strukturaufstellungen ggf. auch Standards in der Vorgehensweise wird als Aufstellungsformat bezeichnet. Die Formatwahl und Durchführung einer Aufstellung sei (zur besseren Veranschaulichung) am Beispiel einer Organisationsaufstellung verdeutlicht. Angenommen ein Unternehmen habe eine schwierige Kundenbeziehung zu einem bestimmten einzelnen Kunden, ohne dass die Ursache dafür – abgesehen von sich immer wiederholenden, offenbar grundlosen Reklamationen oder Beanstandungen – ersichtlich oder rational erklärbar wäre. Im Eingangsinterview wird vom Seminarleiter geklärt, welche Personen, Abteilungen, Produkte oder Dienstleistungen in Beziehung zu diesem Kunden bzw. Klärungsanliegen stehen. Für jedes Element dieses Systems (z. B. Kunde, Vertriebsbeauftragter, Produkt, Produktionsleiter, Unternehmensleitung) wird ein Vertreter aus den anwesenden Teilnehmern gewählt.
Aufstellen [Bearbeiten]
Der Klient wählt für jede Vertreterposition einen Seminarteilnehmer aus. Jeder Teilnehmer, der sich für diese Aufstellung hat auswählen lassen, vertritt (daher der Name Vertreter) einen der oben aufgeführten Systemteilnehmer. Der Teilnehmer, der das Klärungsanliegen hat, stellt die gewählten Vertreter wortlos d. h. ohne Kommentierung und gesammelt (d. h. aufmerksam bzw. achtsam) im Raum auf. Die Freiheitsgrade für die Positionierung sind dabei Ort und die Blickrichtung.
Befragung und Interventionen [Bearbeiten]
Die gewählten Vertreter, die keinerlei Vorkenntnisse über das reale System (in dem sie nun eine Vertreterrolle innehaben) haben, werden nach einer kurzen Phase der Einfindung nach Veränderungen ihrer Wahrnehmung befragt. Wahrnehmungen können dabei sein: * Veränderungen im Körperempfinden (Wärme, Kälte, Schwere in den Gliedmaßen …) * Empfindungen von Zugehörigkeit, Distanz, Nähe zu anderen Vertretern im System * plötzliche Impulse, die Position im System räumlich verändern zu wollen * unerwartete Gedankengänge und Ideen in Bezug auf das aufgestellte System * Emotionen von Ärger, Erleichterung, Unruhe, Erwartungen, Last bzw. Bürde … Jedoch wird an die Vertreter keine Erwartung herangetragen, in irgend einer Weise eine Ergebnis oder eine Leistung zu erbringen oder zwangsläufig eine Wahrnehmungsveränderung zu verspüren und so kommt es durchaus auch vor, dass einzelne Vertreter eine Rolle erhalten haben, die eine sogenannte schwache Dynamik aufweist, bei der der Vertreter kaum eine oder gar keine Wahrnehmungsveränderung erfährt – während andere Vertreter der gleichen Aufstellung überaus deutliche Wahrnehmungsveränderungen verspüren können. Der Seminarleiter kann zur Erarbeitung eines sog. Lösungsbildes die Position der Vertreter im Zuge einer Prozessarbeit auch verändern (die Vertreter umstellen) und Sätze vorgeben und dabei die Wirkung dieser Interventionen auf das aufgestellte System erkunden. Ein Lösungsbild ist, nach erfolgter Prozessarbeit, z. B. dann gefunden, wenn jeder der Systemteilnehmer frei von systembelastenden Symptomen ist, einen kraftvollen Platz im System gefunden hat und die Systemteilnehmer in sinnvoller d. h. konstruktiver Weise miteinander kommunizieren bzw. wechselwirken. Zum Ende der Aufstellung werden die Vertreter vom Aufstellungsleiter explizit (d. h. expressis verbis) aufgefordert sich zu „entrollen“ d. h. sich von ihren Vertreterrollen zu lösen, aus dem Feld der Aufstellung herauszutreten und sich wieder mit ihrer eigenständigen und individuellen Persönlichkeit zu identifizieren. (siehe auch: Vergleichbarkeiten)
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Systemaufstellung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Auf Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.
Worms
Worms [vɔʁms, im Dialekt vɔms] (kelt. Borbetomagus; lat. Civitas Vangionum; jidd. Vermayze bzw. װערמײַזע) ist eine kreisfreie Stadt im südöstlichen Rheinland-Pfalz und liegt direkt am westlichen Rheinufer. Das Mittelzentrum mit Teilfunktion eines Oberzentrums liegt am Rand der Metropolregion Rhein-Neckar. Die heutigen Bewohner der von den Kelten gegründeten Stadt streiten sich mit Augsburgern, Trierern, Kemptenern und Regensburgern um den Titel der ältesten Stadt Deutschlands. Worms ist einziges deutsches Mitglied im Most Ancient European Towns Network (Arbeitskreis der ältesten Städte Europas). Bekannt ist Worms als Nibelungen- und Lutherstadt und für seinen Dom, der neben dem Mainzer und dem Speyerer Dom einer der drei romanischen Kaiserdome ist.
Stadtgliederung [Bearbeiten]
Die 19 Stadtteile von Worms Worms ist in acht Stadtbezirke mit 19 Stadtteilen gegliedert[2]. Die 13 eingemeindeten Stadtteile (Untergliederungen der Stadtbezirke 4 bis 7), die gleichzeitig neben der zentralen Gemarkung Worms Gemarkungen bilden, legen mit großem Selbstbewusstsein Wert auf die Erhaltung ihres typischen Charakters. Stadtteilbezogene Weinfeste finden zum Beispiel im Herrnsheimer Schlosshof der früheren Fürsten von Dalberg oder an den mittelalterlichen Stadtmauern von Pfeddersheim statt.
Geschichte [Bearbeiten]
19. und 20. Jahrhundert [Bearbeiten]
Von 1792 bis 1814 gehörte Worms zu Frankreich, seit 1815 zum Großherzogtum Hessen als Teil der Provinz Rheinhessen. 1835 wurden in Rheinhessen die vier Kreise Mainz, Bingen, Worms und Worms als staatliche Verwaltungsbezirke eingerichtet. Im Zuge der 1874 im Großherzogtum Hessen nach preußischem Vorbild vorgenommenen Reform der Kreisverfassung kam es auch zu einer neuen Kreiseinteilung. Die damals geschaffene Gliederung der Provinz Rheinhessen in fünf Kreise (Worms, Bingen, Mainz, Worms, Oppenheim) hatte mehr als sechs Jahrzehnte Bestand. Nach der 1937 durchgeführten Aufhebung der drei Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen wurde am 1. November 1938 in Hessen eine einschneidende Gebietsreform durchgeführt. Im Umkreis von Worms wurden der Kreis Oppenheim und der Kreis Bensheim aufgelöst. Dabei wurden die rechtsrheinischen Gemeinden Lampertheim, Bürstadt, Hofheim und Biblis dem neugeschaffenen Landkreis Worms, der aus dem Kreis Worms hervorging, angegliedert. Die Städte Mainz und Worms wurden als Stadtkreise verselbständigt. Diese so geschaffene Verwaltungsgliederung hatte bis zum Kriegsende 1945 Bestand. Durch zwei alliierte Bombenangriffe am 21. Februar und 18. März 1945 wurde die Stadt fast völlig zerstört. Der britische Luftangriff vom 21. Februar 1945 zielte auf den am Rand der Innenstadt gelegenen Hauptbahnhof und die südwestlich des Stadtzentrums gelegenen Chemiefabriken, zerstörte aber auch weite Teile des Stadtzentrums. Der Angriff erfolgte mit 334 Flugzeugen, diese warfen innerhalb weniger Minuten 1100 Tonnen Bomben über der Innenstadt ab. In Brand gesetzt wurde dabei auch der Wormser Dom. Durch die Angriffe wurden 239 Einwohner der Stadt getötet, 35.000 Einwohner (60,34 % der Gesamtbevölkerung von damals 58.000) wurden obdachlos. Insgesamt wurden 6.490 Gebäude sehr schwer beschädigt oder vollständig zerstört. Die Innenstadt wurde nach dem Krieg in größtenteils modernem Stil wieder aufgebaut. Die vormalige hessische Provinz Rheinhessen wurde 1946 zum Regierungsbezirk Rheinhessen des neu gegründeten Bundeslands Rheinland-Pfalz. Von 1968 bis zur Auflösung der rheinland-pfälzischen Regierungsbezirke 2000 gehörte Worms dem Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz an.
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft [Bearbeiten]
In Worms gibt es 2.100 Betriebe mit 26.600 Mitarbeitern (Stand Juni 2001). Die Zahl der Einpendler aus dem Umland entspricht einem Anteil von 45 Prozent der Wormser Beschäftigten.
Verkehr [Bearbeiten]
Straßenverkehr [Bearbeiten]
Worms liegt an der linksrheinischen Autobahn 61 und der in Richtung Süden vierspurig ausgebauten Bundesstraße 9, über die auch eine Verbindung zur Autobahn 6 besteht, sowie an der durch die Stadt führenden Bundesstraße 47. Durch den Bau der zweiten Nibelungenbrücke im Zuge der B 47 erhält Worms nach Abschluss aller Baumaßnahmen bis 2011/12[13] nach bisheriger zweispuriger eine vierspurige Anbindung nach Südhessen und an die rechtsrheinischen Autobahnen 5 und 67.
ÖPNV [Bearbeiten] Hauptartikel Nahverkehr in Worms
Worms liegt an der linksrheinischen Hauptstrecke Mainz–Worms–Ludwigshafen/Mannheim. Neben dem dichten Regionalverkehr halten am Wormser Hauptbahnhof auch einzelne Fernverkehrszüge. Worms ist außerdem ein Endpunkt der Rheinhessenbahn nach Bingen, der Nibelungenbahn nach Bensheim und eines Astes der Riedbahn nach Frankfurt. Für das Jahr 2015 ist eine Anbindung von Worms an das Netz der S-Bahn RheinNeckar geplant. Die neue S-Bahn-Linie wird von Heidelberg über Mannheim/Ludwigshafen nach Mainz über Worms verlaufen. Hierfür entsteht der neue S-Bahnhof Worms-Süd. Das gesamte Stadtgebiet wird von elf Stadtbus- und drei Spätbuslinien von der Gesellschaft Busverkehr RheinNeckar, die auch die Regionalbuslinien betreibt, bedient. Die Wormser Straßenbahn ist seit 1956 stillgelegt. Worms ist in den Verkehrsverbund Rhein-Neckar integriert. Übergangsregelungen ermöglichen zudem die Nutzung von Fahrscheinen des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbundes.
Schiffs- und Flugverkehr [Bearbeiten]
Worms besitzt einen Rheinhafen mit mehreren für Güterumschlag oder Freizeit genutzten Hafenbecken auf der linksrheinischen Seite. Südlich der Stadt liegt der überwiegend für Sportfliegerei genutzte Flugplatz Worms.
Medien [Bearbeiten]
Als Tageszeitung erscheint die Wormser Zeitung als Regionalausgabe der Mainzer Allgemeinen Zeitung. Ferner werden die kostenlosen Anzeigenzeitungen Nibelungen-Kurier und Wormser Wochenblatt (je 2x wöchentlich) an alle Wormser Haushalte verteilt. Monatlich erscheint das WO! DAS Wormser Stadtmagazin und das W1 - Extrablatt. Eine weitere Institution ist der Offene Kanal Worms; seine bekannteste Sendung ist wohl das Wormser Montags-Magazin, welches wegen seines langen Bestehens und seiner Nachhaltigkeit oft mit dem Offenen Kanal identifiziert wird.
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